Auch für kleine Stückzahlen: Automatisierte Schweißtechnik von Lorch
Auch bei kleineren Mengen kann sich eine Automatisierung auszahlen. Das erklärt Schweißtechnik-Hersteller Lorch und stellt als Beispiel dafür sein neues Automatisierungssystem vor: Mit ihm soll sich automatisiertes Rundnahtschweißen im großen Stil auch bei kleinen Einheiten rechnen.
| Das Automationssystem wurde von Lorch so konzipiert, dass es sich in bestehende MIG, MAG, MIG-MAG oder W (TIG-) Systeme integrieren lassen soll. Es müssen lediglich Grundeinstellungen wie Werkstückdurchmesser, Vorschubgeschwindigkeit und die Schweißstromquelle eingerichtet werden, erklärt der Auenwalder Hersteller. Es wurde so angelegt, dass es in 1,5 Stunden betriebfertig aufgebaut werden kann Unterschiedliche Automatisierungs-Funktionen Flexibilität zeigt sich auch in der Programmauswahl. Als Herzstück der Anlage dient die Kontrolleinheit "Control". Sie regelt über das so genannte "Lorchnet" alle zu steuernden Komponenten. Zur Verfügung stehen weiterhin Funktionen wie die Werkstückfixierung "Fix", der Drehkipptisch "Turn", die Kaltdrahtzuführung "Feed" für automatisierte WIG-Schweißungen sowie das Grundgestell "Base". Lorch möchte dem Handwerker so die Möglichkeit geben, sich ein ganz individuelles System für die jeweilige Aufgabe zusammenzustellen. Vier System-Varianten Das Automationssystem gibt es derzeit in vier Varianten: Als "Round 50 Basic" Basissystem für den Einstieg, als "Round 50 MIG-MAG" Komplettsystem, als "Round 50 TIG Komplettsystem" für WIG - Anwendungen und als "Round 50 TIG-CW" Komplettsystem für WIG–Anwendungen mit Kaltdrahtzuführung. K. Volpert - 2007 (S)
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