Bombardier setzt Fronius "TransCut 300" erfolgreich ein
Eine schnell entstehende Schnittfuge, exakte Radien und das exakte Schneiden von bis zu zehn Millimeter dicken Blechen – das schätzt das Refurbishment-Center von Bombardier in Hennigsdorf bei Berlin besonders am Fronius-Wasserdampf-Plasma-Werkzeug "TransCut".
| Bei der TransCut-Methode kommt anstatt Druckluft oder Plasmagas Wasser zum Einsatz. Dadurch kann auf Druckluftanlagen oder schwere Gasflaschen verzichtet werden, erklärt Fronius (werkzeugforum berichtete mehrfach). Stattdessen wird die "TransCut" mit einem kleinen 1,5 Liter-Tank und Nachfüllkartuschen ausgestattet – das macht sie handlicher als herkömmliche Systeme und besonders praktisch beim mobilen oder beengten Einsatz. Bombardier bestätigt dies und setzt das Werkzeug gerne bei Trennarbeiten an Crash-geschädigten Triebwerksfahrzeugen im Reparatur- und Instandhaltungsbetrieb ein. Schneidmedium auf Wasserbasis Dabei zeigt sich die „Transcut“ umweltfreundlich: Im Vergleich zu Druckluft oder Plasmagas ist das aus dem Schneidmedium "TransCut Liquid" erzeugte dampfförmige Plasmamedium vergleichsweise emissionsarm. Absaugvorrichtungen können so entfallen, versichert Fronius. Beim Trennen von Stahl reduzieren sich die einatembaren Emissionen um den Faktor 18 und die NOx-Emissionen um den Faktor 8. Bei Edelstahl (1.4301) betragen die entsprechenden Werte laut Fronius 1,8 beziehungsweise 3. Weniger Aufsticken der Schnittflächen Die "TransCut 300" von Fronius wiegt 14,6 Kilogramm. Mit ihr können nach Herstellerangaben in bis zu sechs Millimeter dicke Bleche aus Stahl, Aluminium oder hoch legiertem (Edel-) Stahl Qualitätsschnitte gesetzt werden. Auch Trennschnitte bis zu zehn Millimter Dicke seien möglich. Für das Gerät wird ein 230-Volt-Anschluss benötigt. Es lässt sich aber auch per Generator einsetzen. Fronius weist darauf hin, dass oft bei den auf das Schneiden folgenden Schweißarbeiten ein Risiko von Porenbildung bestehe. Ein Schneidmedium ohne Stickstoff könne dem entgegenwirken. Ein Aufsticken der Schnittflächen werde so vermieden. K. Volpert - 2008 (S)
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