Das Kapp-Sägesystem von Mafell
Speziell für das Holzbearbeitungs-Handwerk bietet der Oberndorfer Werkzeug-Hersteller Mafell im Rahmen seiner Marktoffensive „Follow your instinct“ Produkt-Innovationen für den Zimmerer- und Schreinerbereich an. Zum Beispiel das neue Kapp-Sägesystem KSS 400.
| Die System-Idee Mafell setzt beim Kapp-Sägesystem vor allem auf den Systemgedanken. Das besondere am Kapp-Sägesystem ist eine Schiene, auf der die Handkreissäge nicht nur geführt wird, sondern die auch gleichzeitig die Säge mit der Schiene fest miteinander verbindet. Als gravierenden Vorteil der Säge sieht Mafell, dass der Handwerker mit der KSS 400 mit nur einer Hand an der Maschine und frei stehend arbeiten kann. Es soll mit der Säge möglich sein, ohne Auflage und exakt im eingestellten Winkel von Null bis 60 Grad zu schneiden. Erleichtert wird die Handhabung zusätzlich durch das geringe Gewicht der Säge: 5,35 Kilogramm. Neuerungen an der KSS 330 Außerdem besitzt das Nachfolger-Modell der KSS 330 einige Neuerungen: Zum Beispiel ein Schwenksystem, das ein Versetzen der Maschine bei Schrägschnitten laut Mafell überflüssig mache und gleichzeitig deutlich höhere Schnitttiefen ermögliche. Bei Winkelschnitten zwischen Null und 45 Grad arbeitet die KSS 400 auf den vorhandenen Führungsschienen mit der gleichen Schnittkante, so dass die Maschine geschwenkt werden kann. Nach dem Schnitt wird die Handkreissäge über Zugwirkung in die Ausgangsposition an den Anfang der Schiene zurückgeführt. Auch die Grundplatte wurde bei der neuen Säge verändert. Sie wird T-Profil artig in die Schiene eingeschoben und dadurch fest mit der Schiene verbunden. Das System, das hauptsächlich für Quer- bzw. Abschnitte eingesetzt wird, ermöglicht dadurch eine schnelle Trennung von der Schiene, so dass die KSS 400 wie eine gewöhnliche Handkreissäge eingesetzt werden kann. Kathrin Volpert - 2004 (S)
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