Einfach wenden - neuer E.C.E.-Vorschneider bei Grat- und Falzhobeln
"Die Konstruktion des Vorschneiders bei Grat- und Falzhobeln konnten wir entscheidend verbessern", erklärt der Werkzeug-Hersteller E.C. Emmerich aus Remscheid. Diese Hobel sind nun mit einem Wende-Vorschneider ausgestattet. Vier scharfe Schneiden stehen dem Anwender der E.C.E.-Neuheit nun zur Verfügung.
| "Je nach Anwendung und Holzart konnten sich unter einem herkömmlichen Vorschneider Späne festsetzen, die ein einwandfreies Arbeiten erheblich erschwerten", verdeutlicht Hans-Jörg Emmerich, Geschäftsführer des Tischler-Werkzeug-Herstellers. Durch die neue Konstruktion kann dies jetzt praktisch ausgeschlossen werden. Hartmetall für eine hohe Standzeit Auch für Profis sei es äußerst schwierig und aufwändig gewesen, die komplizierte Form eines Vorschneiders nachzuschleifen, fährt Geschäftsführer Emmerich fort: Das Nachschärfen einer komplizierten Schneidenform falle hier weg. Außerdem könnten hohe Standzeiten vorausgesetzt werden, da es sich um ein Schneidelement aus Hartmetall handelt. |
| Schraubendrehen: Einstellung des Vorschneiders Bei senkrecht gestelltem Vorschneider beträgt die Schnitttiefe circa 0,5 Millimeter. Um die Tiefe zu verringern muss eine Torx-Schraube gelöst und die Schneidenspitze im Uhrzeigersinn gedreht werden. Durch das Festziehen der Schraube wird die gewählte Einstellung arretiert. "Wir empfehlen eine Schnitttiefe von etwa 0,3 Millimetern", stellen die Remscheider klar. Diese Tiefe sei daher voreingestellt. |
| In der Praxis erprobt "Die neuen Vorschneider sind in verschiedenen Ausbildungsstätten unabhängig voneinander getestet und positiv aufgenommen worden", berichtet das Traditionsunternehmen, das ebenfalls Berufsbildende Schulen mit Werkraumeinrichtungen versorgt. "Übrigens", fügen die Spezialisten hinzu: "Ersatz-Vorschneider für Hobel mit 'alter Konstruktion' sind selbstverständlich auch weiterhin erhältlich." P. Richter - 2005 (S)
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