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Fibro – die neue Lamelle aus dem Hause Lamello

Eine Lamelle ist weit mehr als ein einfaches Stück Holz. Dies beweist Namensgeber und Elektro-Werkzeug-Hersteller Lamello spätestens mit der neuen Lamelle „Fibro“. „Die neue Lamelle unterscheidet sich zur bisherigen Lamelle durch  kleinste Dickentoleranzen, eine strukturierte Oberfläche, runde Kanten sowie einen neuen, speziellen Holzwerkstoff“, beschreibt Samuel Hänni, Produktmanager bei Lamello, die Neuerungen.

Lamelle Fibro von Elektro-Werkzeug-Hersteller Lamello

"Fibro" heißt die neue Lamelle, die Lamello auf der LIGNA 2005 dem Fachpublikum präsentierte.

100.000 Euro investierte Elektro-Werkzeug-Hersteller Lamello um in Zusammenarbeit mit der Berner Fachhochschule eine neue Lamelle zu entwickeln. Kaum vorstellbar, dass ein so kleines Teilchen derartige Kosten verursachen kann, möchte man denken. Doch die Feinheiten stecken im Detail: Der spezielle Holzwerkstoff mit einer strukturierten Oberfläche habe eine hohe richtungsunabhängige Bruchfestigkeit, so Samuel Hänni gegenüber werkzeugforum.de. Damit seien nach Meinung des Schweizers noch höhere Auszugswerte und damit hochfeste Leimverbindungen möglich. „Außerdem ist der neue Holzwerkstoff unempfindlich gegenüber Luftfeuchtigkeit, wodurch ein ungewolltes Quellen der Lamelle ausgeschlossen ist“, erklärte der Lamello-Mitarbeiter. „Dadurch können die Dickentoleranzen deutlich verkleinert werden und präzisere Verbindungen realisiert werden“, so Hänni weiter.

 

Samuel Hänni von Lamello im Gespräch mit werkzeugforum.de.

Samuel Hänni (Bild rechts) im Gespräch mit werkzeugforum.de

Besonders stolz ist Lamello darauf, dass es ihnen gelungen ist, das leim-bedingte Aufquellen der Lamelle unter Kontrolle zu bringen. Bei den bisherigen Lamellen konnte es vorkommen, dass sie nach dem Verleimen zu stark aufquollen und sich das Holz an der Oberfläche des Werkstückes wölbte oder sogar einriss. Die Sandwich-Bauweise, mit einer porösen Holzschicht in der Mitte und weniger porösen Außenschichten, soll bei der Fibro-Lamelle das unkontrollierte Aufquellen verhindern. Runde Kanten erleichtern das Einschieben der Lamelle in die Nut. Die Perfekte Lamellen-Verbindung aber sei laut Samuel Hänni das Produkt des Zusammenspiels von präziser Nut, richtiger Leimabgabe und der passenden Lamelle. Trotz neuer Lamelle kann die aktuelle Lamello-Fräse weiterhin benutzt werden.

Dirr - 2005

 

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