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Fleißig, fleißig: Drei Mal mehr Löcher mit Bosch SDS-plus-Hammerbohrer

Bis zu drei Mal so viele Löcher in armiertem Beton wie bei anderen Produkten– das verspricht Bosch beim Einsatz seines neuen SDS-plus X5L-Hammerbohrers. Damit ist nicht nur der Bohrer, sondern auch sein Anwender produktiver.

Der neue SDS-plus X5L-Hammerbohrers von Bosch.


Der neue SDS-plus X5L-Hammerbohrers von Bosch.

Foto: Bosch

Die Bezeichnung des Bohrers "X5L" spiegelt zugleich die wichtigsten Eigenschaften des Bohrers wieder: "X" steht für eine neue Hartmetall-Schneideform. Die "5" für fünf Produktvorteile: Eine Zentrierspitze und vier Schneidepunkte. Das "L" soll "long life bedeuten" und damit auf die lange Lebensdauer des Bohrers hinweisen.

Vollhartmetallkopf mit Vierschneiden-Geometrie

Boschs neuer Hammerbohrer verfügt über einen massiven Vollhartmetallkopf mit einer Vierschneiden-Geometrie. Die Hauptschneide wird beim Bohren durch die Nebenschneiden unterstützt. Dadurch soll sich der Beton in viele kleine Teile brechen und ein Verhaken im Beton ausgeschlossen werden. Eine spezielle konische Zentrierspitze sorgt für den Rundlauf und ein optimale Führung, so Bosch.

Weiterhin besitzt der X5L eine Abnutzungsmarkierung im Vollhartmetallkopf. Diese dient als Kontrollanzeige zur Absicherung von genauen Bohrdurchmessern. Dadurch soll der Anwender sehen, ob der Dübel passt. Eine spannungsoptimierte Spiraloberfläche und die Spiralgeometrie sollen für einen schnellen Bohrmehltransport sorgen.

Diffusions-Verdichtungstechnik

Um eine sichere Verbindung zwischen Vollhartmetallkopf und Spirale zu ermöglichen, setzt Bosch eine neue Verbindungstechnik, die so genannte "Diffusions-Verdichtungstechnik", ein. Hierbei werden zum Löten Hartmetallplatte und Bohrerstahlkörper mit einem definierten Druck zusammengepresst. Gleichzeitig werden beide Bauteile an der Fügestelle induktiv auf mehr als 1400º erwärmt. Die dadurch eintretende Diffusion soll die Elemente zu einer extrem stabilen und festen Verbindung zusammen. Der Einsatz von Schutzgas verhindert dabei die Oxidation und gewährleistet einen koordinierten Prozess.

K. Volpert - 2008 (S)

 

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