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Frequenzregelung auch für kleinere Schraubenverdichter

Nicht immer passen die Liefermenge eines Kompressors und der Druckluftbedarf zusammen. Die Lösung hierfür bietet der Einsatz eines Frequenzumrichters im Kompressor. Allerdings finden sich solche technisch aufwendigen Regelungen meist in größeren Kompressoren, die für den kleinen Bedarf überdimensioniert sind. Mit dem Modell CF 9 möchte der Druckluftkompressoren-Hersteller Boge nun darauf reagieren und diese Technologie auch für kleinere Schraubenverdichter zur Verfügung stellen.


Der CF 9 von Boge: Auch für den kleineren Bedarf geeignet.

Foto: Boge

Wie Boge erklärt, arbeitet das Modell CF 9 mit dem Kompaktmodul der C-Baureihe, das in einem Gehäuse aus schalldämmendem Lamellengraphit alle notwendigen Komponenten beinhaltet. Dies geschehe ohne leckageanfällige Schläuche oder Verrohrungen. Die Kraft des 7,5 kW Motors wird mit Hilfe eines Keilriemens übertragen. Wie der Hersteller versichert, erhalte dieser durch ein patentiertes System immer die richte Riemenspannung – egal ob im Normalbetrieb oder beim Anlaufen. Das System stelle sich selbständig ein und müsse nicht nachgespannt werden. Diese und andere Eigenschaften machen den Kompressor extrem wartungsfreundlich, so Boge.

Der Frequenzumrichter des CF 9 ist im schalldämmenden Gehäuse integriert. Geringer Platzbedarf und ein niedriger Schalldruckpegel von 66 dB (A) sollen für eine hohe Flexibilität bei der Aufstellung sorgen. Ausgelegt ist er für Drücke von 8, 10 und 13 bar und maximale Liefermengen von 1,15m³/min, 1,03 m³/min und 0,81 m³/min. Diese Liefermengen lassen sich beim CF 9 bedarfsgerecht automatisch auf bis zu 33 Prozent herunterregeln.

Zusätzlich kann im Gehäuse der CDF-Version auch noch ein Trockner integriert werden, der die Druckluft auf den benötigten Drucktaupunkt aufbereitet.

K. Volpert - 2005

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