Hilfe naht: Nahtreinigungsgeräte von EWM
Die schönste Schweißnaht ist einfach eine gut gereinigte. Schnell bildet sich auf einer Apparatur oder einem Rohrsystem eine störende Oxidschicht oder Schweißrauch beeinträchtigt die Oberfläche. Um solche Vorkommnisse zu vermeiden hat sich die Firma EWM Hightech Welding aus Mündersbach etwas einfallen lassen. Die handlichen Nahtreinigungsgeräte Powercleaner Eco und Pro sollen mit einer integrierten Elektrolytepumpe und Dampfabsaugung für eine saubere Naht sorgen.
| Bei dieser neuen Methode des "anodischen Beizens" trägt ein Elektrolyt mit Hilfe von Wechselstrom die verunreinigten Oberflächen an der Schweißnaht ab. Das geschieht ohne Gefahr für Anwender und Umwelt, erklärt EWM: "Die maximalen Arbeitsplatz-Konzentrationen unterbieten die gesetzlich geforderten um ein Vielfaches." Beim anodischen Beizen handelt es sich um eine Vorstufe des elektrolytischen Polierens von nichtrostenden Chrom-Nickel-Stählen. Somit genügt der Anschluss einer Polier-Anode an den Powercleaner. Sowohl der Powerlcleaner Eco als auch die komfortablere Version "Pro" haben eine weitere praktische Funktion: Mit einem Markierset und Siebdruckfolien lassen sich Bauteile zum Beispiel mit Warenzeichen oder Prüfnummern beschriften. Warum beizt man eine Naht? Die Gruppe der nichtrostenden Stähle umfasst nach Norm EN 10 088 über hundert Sorten mit einem Chromanteil von mindestens 10,5 Prozent. Ihre Werkstoffnummern liegen zwischen 1.4000 und 1.4699. Ihnen gemein ist die Beständigkeit gegen oxidierende Medien. Diese Korrosionsbeständigkeit gelingt dank einer sich selbst bildenden unsichtbaren, chromreichen Passivschicht auf der Oberfläche. Damit diese Schicht nach dem Schweißvorgang mit Hilfe von Sauerstoff aus der Luft oder aus Wasser entstehen kann, ist das Beizen der Naht so wichtig. K. Volpert – 2007 (S)
|
Kommentare zu diesem Artikel:
| Für diesen Artikel wurden bisher noch keine Kommentare verfasst. |



















