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Integrierte Sensorik ermöglicht optimale Prozessführung beim manuellen Schweißen

Größere räumliche Trennungen zwischen Schweißer und Schweißgerät erschwerten bislang die schnelle Anpassung der für den Schweißvorgang notwendigen Parameter. Mit der Entwicklung einer innovativen Sensorik wird erstmals die automatische Erfassung der Schweißlage und Einstellung der Parameter ermöglicht.

Die Grundlage der Technik besteht aus der in den Schweißkopf integrierten Sensorik. Die Parametersätze werden vor dem Schweißvorgang einmalig programmiert und während des Schweißvorgangs automatisch abgerufen. Dadurch wird sowohl der Schweißer bei seiner Arbeit entlastet, als auch eine Zeiteinsparung bei garantierter Qualität erzielt. Der Bedarf an Nachkontrollen wird reduziert. Aufgrund der automatisch gewählten Parameter wird zudem die Produktivität erhöht sowie Kosten eingespart. Beim kontinuierlichen Schweißen wird auf diese Weise eine optimale Prozessführung ermöglicht. „Ein weiterer Vorteil ist die einfache Implementierungsmöglichkeit der Sensorik in bereits vorhandene Schweißbrenner, sodass kaum Zusatzinvestitionen notwendig sind“, erläutert Ghesal Fahimi-Steingraeber, Projektmanagerin der IP Bewertungs AG für die Schweißbrenner-Technologie.

Die positiven Eigenschaften des modularen Technologiekonzepts zeigen sich speziell beim manuellen Schweißen komplexer Bauteile oder im Bereich der Serienfertigung mit hoher Wiederholungsrate sowie schwer zugängigen Bereichen mit hohen Qualitätsstandards. Mit der robusten Basisvariante für einfachere Einsatzbereiche sowie der programmierbaren Variante mit Datenschnittstelle für anspruchsvolle Applikationen ist die Technologie in vielen Bereichen der industriellen Fertigung einsetzbar. Sie findet Anwendung vom Automobil- und Schienenfahrzeugbau über den Schiffbau bis hin zu anspruchsvollen Fügeaufgaben im Rohr- und Druckbehälterbau. Die Technologie kann sowohl bei MIG/MAG- als auch bei TIG (WIG)- Handschweißbrennern implementiert werden.

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