Leicht und leistungsstark - "36 V Compact"-Akku von Bosch
Für das 36 V-LI-System entwickelte Bosch einen neuen Akkupack: den leichten "36 V Compact". Mit einem Gewicht von 750 Gramm ist er 450 Gramm leichter als der 36 V-LI-Standardakku. Akku-Bohrschrauber und Akku-Schlagbohrmaschinen, welche mit dem neuen Compact-Akku ausgestattet sind, wiegen somit nur noch so viel wie herkömmliche 14,4-VoltMaschinen, bringen aber dennoch die volle Leistung des 36-Volt-LI-Systems.
| Der Akku-Schlagbohrschrauber GSB 36 V-LI Compact wiegt inklusive Akkupack 2,7 Kilogramm. Der Akku-Bohrschrauber GSR 36 V-LI Compact ist sogar noch 200 Gramm leichter. Beide Elektro-Werkzeuge bringen die gleiche Leistung wie die bereits eingeführten Modelle mit 36 V-LI-Standard-Akkus. Das maximale Drehmoment im harten Schraubfall beträgt bei der GSR 26 V-LI nach Herstellerangaben 80 Newtonmeter und bei der GSB 36 V-LI 78 Newtonmeter. Im weichen Schraubfall kämen die Geräte auf 35 (GSR 26 V-LI) beziehungsweise 32 Newtonmeter GSB 36 V-LI). Der größte Bohrdurchmesser beträgt für Holz 50 Millimeter und für Stahl 16 Millimeter. |
| Hohe Akkuspannung Der Akku-Schlagbohrschrauber bohrt laut Bosch bei eingeschaltetem Schlagwerk in Mauerwerk Löcher bis 17 Millimeter Durchmesser. "Durch die hohe Akkuspannung sowie die weitgehende Konstanz der Drehzahl beim Schrauben und Bohren unter Last erzielen beide Maschinen einen um etwa 30 Prozent schnelleren Arbeitsfortschritt als 18- oder 24-Volt-Maschinen mit herkömmlicher Akkutechnik", erklärt der Hersteller. Mit einer Akkuladung ließen sich 225 Schrauben der Größe 6 x 80 Millimeter eindrehen. Bei Schrauben der Größe 8 x 200 Millimeter seien es 45 Stück. Um ein Arbeiten ohne Unterbrechung zu ermöglichen, wurden beide Elektrowerkzeuge serienmäßig mit zwei Akkupacks ausgestattet. Ohne Memory-Effekt Lithium-Ionen-Akkus habe zwei Vorteile gegenüber herkömmlichen Nickel-Akkus: sie sind besonders leistungsstark sowie leicht und haben außerdem keinen Memory-Effekt. Unabhängig vom Ladeszustand können die Akkus aufgeladen werden, ohne dass dies Auswirkungen auf die nutzbare Kapazität hat. Die Selbstentladung ist so gering, dass sie sogar noch nach einem Jahr ohne Einsatz den größten Teil ihrer gespeicherten Energie besitzen. Darüber hinaus steht dem Handwerker die volle Akkuleistung während des gesamten Entladezyklus zur Verfügung. „Auch die letzte Bohrung erfolgt so kraftvoll wie die erste“, so Bosch. Electronic Cell Protection Bosch stattete seine Lithium-Ionen-Akkus außerdem mit der "Electronic Cell Protection" (ECP) aus. Sie soll die Zellen vor Überlastung, Tiefentladung sowie Überhitzung schützen. Zusätzlich sorge sie für eine um bis zu viermal längere Lebensdauer im Vergleich zu Lithium-Ionen Akkus anderer Hersteller. Während herkömmliche Akkupacks bei starker Beanspruchung bis zu einer Stunde abkühlen müssen, soll das Gehäuse der Akkupacks des Bosch Systems dafür sorgen, dass die Akkus bis zu 40 Prozent schneller abkühlen. Das Gehäuse besteht aus einem besonders wärmeleitfähigen Material und ist zudem mit Kühlrippen ausgestattet, welche die Wärme nach außen abstrahlen. In das neue Ladegerät integrierte Bosch ein Gebläse, das heiße Akkus vor dem Laden automatisch abkühlen soll. Das verkürze den Ladevorgang zusätzlich. Geringe Ladzeit Die Ladezeit der LI-Compact-Akkus beträgt laut Bosch 45 Minuten. Durch die TurboCharge-Technik seien bereits nach der Hälfte der Ladezeit 80 Prozent der Energie gespeichert. Dies soll ausreichen, um die restlichen Arbeiten des Tages zu erledigen. Eine Ladezustandsanzeige im Akkupack zeigt die noch zur Verfügung stehende Restenergie in vier Stufen an. Die Temperaturüberwachung warnt außerdem bei zu´heißem oder zu kaltem Akkupack. Robust und ergonomisch Auch bei den Compact-Akkus legte Bosch großen Wert auf Robustheit: Wie die Standard-Akkus haben auch diese Akkus ein felxibles Dura-Shild-Gehäuse, das dafür sorgen soll, dass die Geräte selbst bei einem Fall aus zwei Meter Höhe auf Beton noch voll funktionsfähig bleiben, erklärt Bosch. Für ergonomisches Arbeiten ist der Mittelhandgriff mit Softgrip-Auflagen versehen. Außerdem gibt es einen um 360° drehbaren Zusatzhandgriff. U. König – 2006 (S) |
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