Metall "cool" schweißen ist in - aber keine Mode
| Auch die Anwendungen bei ELB (Österreich), Habs Deutschland, DaimlerChrysler Bremen sprechen für den Cold Metal Transfer. Das englische "Innovative Manufacturing Research Centre (IMRC)" der University of Warwick, das mit der Dänischen Technischen Universität Kopenhagen sowie der Birminghm University kooperiert, hat sich bereits sehr zuversichtlich über CMT geäußert, insbesondere was das Potenzial anbelangt, das im CMT steckt. Ebenfalls positiv bewertet das amerikanische Edison Welding Institute (EWI) das Deformation Resistance Welding (DRW), das von Delphi Technologies in den USA entwickelt wurde. Zur Umsetzung wurde die SpaceForm als Spin-off von Delphi gegründet, um die DRW-Technologie zu kommerzialisieren. Rohrförmige Komponenten sind allerdings Voraussetzung bei diesem Verfahren. Rohrartige Bauteile können mit anderen Rohren, Blechen oder Vollmaterialien verbunden werden. SpaceForm und das EWI bieten Kunden aus der Automobil- und Fertigungsindustrie Produktentwicklungsleistungen an. Die NASA hat schon mehrere Millionen Dollar zur Verfügung gestellt. SpaceForm ist 2006 mit dem "Michigan Technology Leaders Corporate Partnership Award" ausgezeichnet worden. Zum DRW selbst erklärt SpaceForm: "DRW ist ein revolutionärer Schweißprozess. Dieser Prozess erzeugt eine atomare Verbindung durch Wärme und Formveränderung an den berührenden Oberflächen." Das Deformationswiderstandsschweißen von SpaceForm ist weder mit dem CMT, noch mit dem CP oder dem Cold Arc gleichzusetzen, zeigt aber auch, dass weiterhin mit Innovationen in der Fügetechnik zu rechnen ist Jörg Stimpfig (2007) |
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