Nicht nur im Automobilbau, sondern auch im Karosserie-Reparaturbetrieb wird der Wunsch nach „Alleskönner-Schweißmaschinen“ immer lauter. Neuerungen in Sachen Material, Oberflächen-Bearbeitung und Qualitätsansprüchen stellen immer wieder andere Herausforderungen an die Schweißtechnik. Der Hersteller Migatronic wagt sich nun mit der universellen Puls-Schweißanlage Flex 330 in neue Gebiete.
ie Flex 330 von Migatronic ist eine Puls-Schweißanlage, die über zahlreiche vorinstallierte Programme verfügt: Zum Beispiel das MIG-Löten.
Foto: Migatronic
Abgespeicherte Standard-Programme
Die Schweißanlage umfasst 22 Standardprogramme: Vom Pulsschweißen, über das synergetische Schweißen bis hin zum MIG-Löten wurden für nahezu alle in der Automobilindustrie üblichen Verfahren und Metalle spezielle Programme abgespeichert.
Wie der Hersteller erklärt, decken die Schweißprogramme alle wichtigen Materialien – mit oder auch ohne Oberflächen-Behandlung – ab.
Dank einer flexiblen Software-Verwaltung (wir berichteten über die herausnehmbare „Scheckkarte“) lässt sich die Schweiß-Maschine updaten und an neue Herausforderungen anpassen.
MIG-Löten für verzinkten Stahl Der Hersteller Migatronic hat die Flex 330 vor allem für Karosserie-Fachbetriebe entwickelt. Seit immer mehr Fahrzeuge auf dem Markt aus verzinkten, hochfesten Stählen gefertigt werden, benötigen diese Maschinen, welche ein optimales Fügen des Materials ermöglichen. Laut Migatronic eignet sich hierfür besonders das MIG-Löten. Denn dies sei technisch effizient und wahre den Korrosionsschutz und die Verzugseigenschaften des Materials. Das ist vor allem wichtig um die Crash-Eigenschaften des Fahrzeugs auch nach Karosserie-Reparaturen noch garantieren zu können.