Milwaukee auf dem Wasser: E-Werkzeuge beim Hightech-Bootsbau
Unter Segelsportlern gilt der America's Cup als Formel 1 auf dem Wasser. Immer leichter, schneller und noch wendiger müssen die dort eingesetzten Hightech-Yachten werden. Im Sommer 2007 geht im spanischen Valencia erstmals in der Geschichte des Cups auch ein Boot unter deutscher Flagge ins Rennen. Die "Germany I" wurde von der Knierim-Werft in Kiel eigens für den Cup gebaut. "Dabei kamen unsere Elektro-Werkzeuge zum Einsatz", erklärt Werkzeug-Hersteller Milwaukee stolz.
| "Die erforderliche Präzision und die besondere Beanspruchung im Hochleistungs-Bootsbau erfordern einerseits das beste verfügbar Knowhow, andererseits aber auch Werkzeuge, auf die wir uns bei der Arbeit hundertprozentig verlassen können", weiß Gunnar Knierim von der Knierim-Werft, dessen Spezialität schnelle Regattayachten sind. Milwaukee an Bord: Bohrmaschine bis Staubsauger Zahlreiche Elektro-Werkzeuge von Milwaukee verwenden Knierim und seine Mitarbeiter bei Arbeiten vom Modellbau |
| bis hin zur Fertigung. Etwa 40 Milwaukee-Werkzeuge - unter anderem Bohrmaschinen, Akkuschrauber, Stichsägen sowie Staubsauger - sind auf der Werft im Dauereinsatz. "Wir haben uns für Elektro-Werkzeuge von Milwaukee entschieden, weil diese Maschinen bei maximaler Leistung handlich und hochwertig ausgestattet sind", macht Knierim deutlich. So verfügten die Profi-Werkzeuge alle über stabile Gehäuse mit Metallgetriebekasten, QuickLok-Kabel, verschleißfeste Metallbohrfutter, Planetengetriebe oder Wende-Akkusysteme. |
| Bootsbau stellt hohe Ansprüche ans Werkzeug Die Arbeit an einem modernen Bootskörper aus Karbonfaser-Materialien stellt höchste Ansprüche. Die Bearbeitung dieses extrem festen und faserigen Werkstoffes führt zu einer hohen Staubbelastung und einer schnellen Abnutzung der Werkzeuge. "Dabei haben wir mit den unverwüstlichen Milwaukee-Geräten nur gute Erfahrungen gemacht", berichtet Knierim. Im Falle des Falles könnte sich die Werft auch auf die Serviceleistungen von Milwaukee verlassen. "Der 1+1-Vollservice ermöglicht uns sogar den kostenlosen Austausch von Verschleißteilen", erklärt der Bootsbauer. Voraussichtlich im Juni wird die "Germany I" die Werft verlassen und in den America's-Cup Stützpunkt in Valencia überführt, um dort erstmals auf See getestet zu werden. Die Elektro-Werkzeuge von Milwaukee haben ihren Test bereits bestanden, glaubt man den Aussagen der Schiffsbauer. P. Richter - 2006 (S) |
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