Neue DIN-Norm macht das Holzhacken sicherer
Das Hacken von Holz für den eigenen Ofen ist seit einigen Jahren wieder „in“. Daher werden Holzspalthämmer immer beliebter. Bislang gab es für diese nicht ungefährlichen Werkzeuge jedoch keine verbindlichen Sicherheitsanforderungen. Dies ändert sich nun mit dem Erscheinen der neu erarbeiteten DIN-Norm 5129 „Spalthämmer“.
| Sie enthält wesentliche Anforderungen an den zu verwendenden Stahl und seine Wärmebehandlung sowie an die sichere Befestigung des Hammerkopfes am Stiel. Im Sinne der Anwendersicherheit sind auch die verbindlichen Warnhinweise, die auf jeden Spalthammer aufgebracht werden müssen. Damit sollen Fehlanwendungen wie z. B. das Schlagen mit einem Hammer auf einen im Holz festsitzenden Spalthammer verhindert werden. Dieser leider verbreitete Mißbrauch hat bereits zu gefährlichen Absplitterungen mit teilweise schweren Verletzungen geführt. Viele Anwender besonders im privaten Bereich sind sich dieser Gefahr offenbar nicht bewußt. Auch vor dem „Heraushebeln“ des festsitzenden Spalthammers wird gewarnt, da sich dadurch der Stiel lockert. Sicherer ist es, den Spalthammer umzudrehen und mit der Schlagfläche auf den Hackklotz zu schlagen. Das oben auf der Schneide sitzende Holzstück spaltet sich dann durch sein Eigengewicht. Die Norm ist ab Juni 2009 gültig und bietet den Gewerbeaufsichtsbehörden nun eine Grundlage für die Überwachung des Marktes, auf dem neben Qualitätswerkzeugen auch Billigimporte und „Aktionsware“ anzutreffen sind. Für Holzspaltäxte und alle übrigen Äxte gelten weiterhin die bekannten Technischen Lieferbedingungen nach DIN 7287. |
Quelle Artikel und Logo: FWI
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