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Neuer Absatzrekord bei mobilen Navigationsgeräten

Der Absatz mobiler Navigationsgeräte erreicht in diesem Jahr einen neuen Rekord. Voraussichtlich 4,8 Millionen tragbare Navigationsgeräte werden verkauft - im Vergleich zum Vorjahr bedeutet das ein Plus von 33 Prozent. In einem Test hat der ADAC 14 mobile Navigationsgeräte unter die Lupe genommen.




Nach Einschätzung des BITKOM-Präsidenten Prof. August Wilhelm Scheer verlören klassische Straßenkarten aus Papier immer mehr an Bedeutung. Dies läge vor allem am Mehrwert der digitalen Geräte: Regelmäßige Aktualisierung des Kartenmaterials, Übermittlung aktueller Staumeldungen und Routenplanung.

Zudem werden die Geräte immer preiswerter. Im Schnitt zahlen die Käufer heute nur noch rund 200 Euro. Bei der Ausstattung der Navigationsgeräte geht der Trend zu größeren Bildschirmen und technischen Zusatzfunktionen. Waren im vergangenen Jahr noch Displays mit einer Bildschirmdiagonale von 3 bis 3,6 Zoll der Standard, gewinnen derzeit die größeren 4,3-Zoll-Geräte Marktanteile.

Mehr als die Hälfte aller verkauften Navigationsgeräte ist inzwischen mit dem digitalen Verkehrsfunk TMC (Traffic Message Channel) ausgestattet. TMC überträgt aktuelle Verkehrsinformationen, die vom Navigationsgerät gespeichert werden. Rund 40 Prozent der Geräte sind mit einem MP3-Spieler ausgestattet und knapp ein Fünftel verfügt über eine Telefonfunktion. Wer sich seinen digitalen „Beifahrer“ selbst aussuchen will, kann bei einigen Modellen eine beliebige Stimme für die Ansagen des Navigationsgeräts aufnehmen.

Im November 2007 hatte der ADAC 11 mobile Navigationsgeräte getestet. Fazit: Keines der Geräte hat die Note „sehr gut“ erreicht. Insbesondere Fehler beim Kartenmaterial und Schwierigkeiten bei der Bedienung führten zur Abwertung.

Quellen: BITKOM, ADAC

 

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