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Präzisionswerkzeug zum Kohlelichtbogen-Fugenhobeln

"KempGouge ARC 800" heißt die neue Stromquelle des Herstellers "Kemppi", die gezielt für das Kohlelichtbogen-Fugenhobeln konstruiert wurde. Das Kohlelichtbogen-Fugenhobeln kommt bei zahlreichen Anwendungen zum Einsatz, beim Abtragen von Schweißfehlern, der Herstellung von Schweißfugen, dem Schneiden von Metall oder dem Abschleifen von Oberflächenfehlern.

Neue Stromquelle zum Kohlelichtbogen-Fugenhobeln von Kemppi: "KempGouge ARC 800".


Neue Stromquelle zum Kohlelichtbogen-Fugenhobeln von Kemppi: "KempGouge ARC 800".

Foto: Kemppi

Bei der Technik des Kohlelichtbogen-Fugenhobeln werden Werkstückbereiche abgetragen, indem sie mit einem Lichtbogen geschmolzen werden. Danach wird das geschmolzene Material mit Druckluft weggeblasen. Bei der verwendeten Elektrode handelt es sich um einen Kohlestab. Man unterscheidet zwischen runden und flachen Kohleelektroden.

Geringes Gewicht für Mobilität

Die Stromquelle "KempGouge ARC 800" wird von Kemppi als Produktpaket angeboten. Es wurde auf alle Arten von Kohlelichtbogen-Fugenhobelarbeiten ausgelegt und umfasst eine 800 A Stromquelle sowie ein Bedienpanel. Laut Kemppi kann die Stromquelle sowohl für die Bearbeitung von Stahl, Edelstahl, Gusseisen und der Hauptmetalle wie zum Beispiel Nickel, Kupfer, Magnesium und Aluminium eingesetzt werden. Um die Maschine mobil zu machen, ist im Lieferumfang eine Transporteinheit mit zwei großen Rädern enthalten. Das komplette System wiegt zusammen mit der Transporteinheit 115 Kilogramm – das sei ein geringes Gewicht für diese Leistungsklasse, erklärt Kemppi. Für das Fugenhobeln sind eine runde oder flache Kohleelektrode sowie ein Elektrodenhalter mit Druckluftanschluss erforderlich. Der Kohlestab wird je nach der durchzuführenden Fugenhobelarbeit ausgewählt. Das "KempGouge"-System kann auch mit 13-Millimeter-Kohleelektroden verwendet werden. Die Betriebsparameter der Maschine können mittels einer Kennlinie gesteuert werden. Diese wurde von Kemppi speziell auf das Kohlelichtbogen-Fugenhobeln ausgelegt.

K. Volpert – 2007 (S)

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