Qualität im Werarium - Wera eröffnet neues Schulungszentrum
Qualität demonstrieren im "Werarium", unter diesem Motto hat der Markenhersteller in Sachen hochwertiger Schraubendreher sein neues Entwicklungs- und Schulungszentrum am Stammsitz in Wuppertal eingeweiht. Die marketing-strategische Ausrichtung ist klar: Wera will mit dem didaktisch, technisch und optisch fein aufbereiteten Werarium den Dialog mit den Kunden intensivieren und damit seine Innovationskraft weiter stärken.
| Zugleich hat man eine wichtige Investition in den Standort Wuppertal vorgenommen. In einer 700 Quadratmeter großen ehemaligen Werkhalle können sich Besucher in einer interaktiven Ausstellung über die Leistungsfähigkeit des Unternehmens und seiner wichtigsten Produkte informieren. Darüber hinaus wurde ein Teil der Qualitätssicherung in den öffentlichen Bereich integriert. Wera-Geschäftsführer Martin Strauch: "Wir möchten nicht nur darüber reden, welchen hohen Stellenwert das Thema Qualität für uns hat, sondern es auch den Kunden und Interessenten einprägsam demonstrieren". 70 Jahre Wera-Schraub-Werkzeuge |
| Der vor 70 Jahren gegründete Marktführer bei hochwertigen Schraubendrehern, Haltern und Bits für Handwerk und Industrie, die Wera Werke Hermann Werner GmbH & Co. KG, blickt auf ein vor allem im Exportbereich erfolgreiches Geschäftsjahr 2005 zurück. In seinem neu eröffneten Entwicklungs- und Schulungszentrum "Werarium" gab das Wuppertaler Unternehmen im Vorfeld der Eisenwarenmesse / Practical World 2006 einen umfassenden Einblick in seinen Entwicklungs- und Schulungsbereich. Konjunkturbelebung in Sicht |
| Detlef Seyfarth, Marketing Direktor bei Wera zur Geschäftsentwicklung: "Die Rahmenbedingungen auf dem Inlandsmarkt haben sich durch die Konjunkturschwäche in wichtigen Absatzmärkten (Handwerksbetriebe und metallverarbeitende Industriebetriebe) weiter verschlechtert. Der Absatz der deutschen Hersteller auf dem Inlandsmarkt sank dementsprechend. Deutlich mehr Wachstum gibt es dagegen beim Export qualitativ hochwertiger Schraub-Werkzeuge. Hier gibt es seit Mitte der neunziger Jahre eine Verdoppelung der Exportleistung deutscher Hersteller. Gleichwohl steht für Wera nach wie vor auch der deutsche Markt im Fokus. Dabei wird eine allgemeine Konjunkturbelebung erwartet. Die entscheidende Herausforderung besteht jedoch darin, durch ein klares Bekenntnis zu Qualität ein Abbröckeln der Marktanteile im Verhältnis zu billigen Importartikeln zu verhindern. Weltweit 300 Schraub-Werkzeug-Patente |
| Zum Thema Historie und Innovationen Roger Hermes, Manager Content und Werbung bei Wera: "Wera hat nach dem Zweiten Weltkrieg mit der Produktion von Schraubendrehern begonnen und sich seither zu einem kleinen internationalen Konzern mit über 600 Mitarbeitern in Deutschland, den USA, Kanada, England, Spanien, Singapur und der Tschechischen Republik entwickelt. Zusammen mit dem Tochterunternehmen Profilator GmbH & Co. KG, einem Hersteller von Präzisionsmaschinen für die spanabhebende Metallbearbeitung, erzielt Wera rund 75 Mio. Euro Konzern-Umsatz. Wera versteht sich als Spezialist auf dem Gebiet der Schraubwerkzeuge, die in die Schraube greifen und ist hier mit mehr als 300 Patenten weltweit Innovationsführer, versichert das Unternehmen. Hierzu beigetragen haben Entwicklungen wie der patentierte Kraftform-Griff im Jahre 1968. Zudem zählt Wera zu den ersten deutschen Unternehmen, die maschinell betätigte Schraubendrehereinsätze (Bits) produzierten. Innovativ: Schnellwechselhalter Rapidaptor Zu den jüngsten Innovationen zählen der im Jahr 2004 erstmals präsentierte, ebenfalls patentierte Schnellwechselhalter Rapidaptor, mit dem der Bitwechsel erheblich vereinfacht und beschleunigt wird. Der in 2005 vorgestellte Kraftform Kompakt 20 - bestehend aus dem Kraftform-Griff, einem im Griff integrierten Magazin mit Bits, einer entnehmbaren Bajonettklinge und dem Rapidaptor Schnellwechselfutter - sei dank seiner raffinierten Konstruktion "ein Werkzeug, das Anwendern das Wasser im Munde zusammenlaufen lässt." Außerdem ist seit 2005 ein neues Programm bei Drehmomentwerkzeugen erfolgreich auf dem Markt. Mit überraschenden und überzeugenden Innovationen zur Eisenwarenmesse / Practical World 2006 hat Wera weiter für Aufmerksamkeit gesorgt. |
| Wera Schutzrechtsstrategie hält Plagiate vom Markt fern In der wachsenden Problematik mit Imitationen aus dem Ausland liegt für Wera eine besondere Herausforderung. Eine Abwehr von Plagiaten ist nur – und das beweisen erfolgreichen Aktionen in den letzten Jahre, die bis hin zur Vernichtung von Guss-Kokillen in China reichten - durch eine umfassende Schutzrechtsstrategien möglich. Hier Wera in der Vergangenheit sein wohl bekanntes Markenzeichen, den Kraftform-Griff, erfolgreich vor Nachahmern schützen können. Dank einer weltweiten Marktüberwachung und sofortigem Eingreifen bei Schutzrechtsverletzungen weicht die Marke Wera im Gegensatz zu europäischen Mitbewerbern nicht auf, eben weil Imitate sofort vom Markt genommen und Lagerbestände sowie Produktionsmittel chinesischer Hersteller beschlagnahmt und zerstört werden. C.-D. Bues - 2006 (S) |
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