Der Lichtbogen brennt zwischen dem Werkstück und einer abschmelzenden Elektrode
Die Elektrode liefert den Zusatzwerkstoff
Die abschmelzende Umhüllung bildet Gase und Schlacke zum Schutz des Lichtbogens sowie das Schmelzbad vor negativen Einflüssen der Außenluft. Daher ist das Elektroden-Schweißen gut im Freien einsetzbar (z.B. bei Wind)
Kann für fast alle verschweißbaren Materialien ab ca. 1,5 mm eingesetzt werden (Stabelektroden dem Grundwerkstoff anpassen)
Trafo-Geräte arbeiten mit Wechselstrom (z.B. SB/SK)
Alle Inverter (elektronische Geräte) arbeiten mit Gleichstrom. Vorteile: - Der Lichtbogen brennt ruhiger - Geräte können mit optionalem Brenner für das Schweißverfahren (WIG-DC) eingesetzt werden
Für die Einstellung des Schweißstroms in Ampere gilt: Durchmesser der Elektrode x 40= Schweißstrom in Ampere´ Quelle:Elektra Beckum
Temperaturen im Lichtbogen
Die Lichtbogentemperaturen liegen etwa zwischen 4000° Cbeim Lichtbogenhandschweißen undum 10000° Cbeim Metall-Schutzgasschweißen.Während der Lichtbogen brennt, herrscht am Pluspol (Anode) gegenüber dem Minuspol (Katode) eine um 200-500° C höhere Temperatur. Ursache dafür ist: die am Minuspol austretenden Elektronen verbrauchen Energie beim verlassen des Werkstoffes, die mit hoher Geschwindikeit auf den Pluspol auftreffenden Elektronen geben ihre Bewegungsenergie ab.
Eigenschaften des Lichtbogens
Der Lichtbogen ist gasförmig, muss gezündet werden, ist von einem magnetischen Feld konzentrisch umgeben, ist magnetisch beeinflußbar, hat im Stromkreis einen relativ großen, aber veränderlichen ohmschen Widerstand, ist gut Wärmeleitfähig, sendet im infraroten, sichtbaren und ultrvioletten Bereich Strahlen aus, "bläst" bei einseitiger Beeinflussung seine magnetischen Feldes, übt einen Druck auf das Schmelzbad aus.