Akku-Bohrschrauber müssen ausdauernd, robust und dabei leicht sein. Die Test-Redaktion von werkzeugforum.de testete insgesamt 15 Profigeräte auch im Hinblick auf Ergonomie und Vielseitigkeit. Die Preise der Testgeräte liegen zwischen 250,- Euro und 530,- Euro.
Materialeinsatz beim Akku-Bohrschraubertest: 11.000 Stck. Spaxschrauben 5*50mm, 100 Stck. Sechskantschrauben 10/180mm und 10/50mm von Würth, je 30 Stck. Bohrer Irwin Cordless 6mm, Irwin Blue Groove 25mm, Irwin Holzspiralbohrer 10mm und Irwin HSS-Metallbohrer 6mm, 4 Wiha CentroFix Bithalter, 30 Wiha Bits Z2, 10 Bessey Schraubzwingen 30cm, Drehmomentschlüssel 730D von Stahlwille ... und jede Menge Holz.
„... , 98, 99 100!“ Heiko Heimberger unterbricht den Schraubtest erstmalig um 11:09 Uhr. Mit einem Infrarot-Thermometer tastet er die Oberfläche des Ryobi-Schraubers ab. „Akku 21,8 °C, Griff 28,2°C, Gehäuse 30,4°C, notiert er gewissenhaft in das Test-Tagebuch. Noch zehnmal wird er diesen Vorgang wiederholen, bis der Akku des Geräts gegen 12:40 Uhr, nach 1006 eingedrehten Schrauben, endlich leer ist. Weit über 10.000 Spaxschrauben der Größe 5*50mm verschraubten Heiko Heimberger und seine Kollegen von werkzeugforum.de insgesamt, um die Leistung der 15 Profi-Akku-Bohrschrauber zu ermitteln. Die getesteten Geräte stellen als echte Allrounder die gehobene mittlere Leistungsklasse dar. In der Regel haben sie 2 Gänge: der erste Gang mit ungefähr 400 U/min ist ideal für das Bohren in Metall. Damit bohrt man aber auch großformatige Löcher bis 35mm in Holz. Der zweite Gang mit rund 1400 U/min ist für das schnelle Schrauben oder für das Bohren in Holz, Putz oder Mauerwerk ideal.