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Tragbare WIG-Schweißanlage mit großem Touchscreen

Die französische Firma Polysoude stellt eine neue, tragbare WIG-Schweißanlage vor. Die "P4" fällt vor allem durch ihren großformatigen Touchscreen auf: Über ihn laufen sämtliche Interaktionen mit der Anlage. Außerdem gibt er über die Software Befehle an die interne Elektronik und zeigt den Stand des Fügeprozesses an.

Nach der Eingabe oder dem Einlesen der Daten für Grundwerkstoff, Rohrdurchmesser und -wandstärke erstellt die „P4“ die Schweißanweisung automatisch und liefert auch die Dokumentation.


Nach der Eingabe oder dem Einlesen der Daten für Grundwerkstoff, Rohrdurchmesser und -wandstärke erstellt die „P4“ die Schweißanweisung automatisch und liefert auch die Dokumentation.

Foto: Polysoude

Die "P4" besitzt außerdem eine selbständige Anlagenkonfiguration und eine Auto-Programmierung. Eine Echtzeit-Schweißdatenerfassung soll die Reproduzierbarkeit des Schweißergebnisses garantieren. Die Anlage erkennt nicht nur den angeschlossenen Werkzeugtyp (Schweißkopf/-zange), sondern auch, mit welchen Grenzwerten dieser arbeiten kann, erklärt Polysoude. Die Auto-Programmierung übernimmt das Einstellen der Schweißparameter. Neben vier Grundparametern (Schutzgas, Schweißstrom, Schweiß- und Drahtgeschwindigkeit) können bis zu 30 weitere eingestellt werden. Eine Programmbiblitothek und der Synergic-Betrieb (Berechnung der genauen Parameter anhand von vorgegebenen Aufgabenstellungen) erleichtern das Einstellen. Dem Bediener bleibt der Werkzeug- und Werkstückwechsel sowie das Eingeben von Grundwerkstoff, Rohrdurchmesser und – wandstärke, verdeutlicht Polysoude. Daraufhin schlägt ihm die Schweißanlage in seiner Landessprache ein Fügeprogramm vor, erstellt eine komplette Schweißanweisung und dokumentiert die Daten.

K. Volpert – 2008 (S)

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