Verschleißfest: Die Spitz- und Flachmeißel von Bosch
An den neuen Spitz- und Flachmeißeln SDS-plus-Schaft von Bosch haben Handwerker länger Freude: Dank eines neuen Härteverfahrens haben die Werkzeuge, gemessen an anderen Meißeln, eine 30 Prozent längere Lebensdauer und eine 15 Prozent höhere Abtragsleistung, so Bosch.
| Mit einem neuen Induktiv-Härteverfahren gelingt dem Werkzeug-Hersteller eine Qualitätsverbesserung des Werkzeugs: Die Härte kann über die ganze Meißellänge variiert werden, während herkömmliche Meißel über ihre ganze Länge gleich hart sind. Beim neuen SDS-plus-Meißel von Bosch liege die Härte im nutzbaren Bereich zwischen 58 und 60 HRC. „Die Werkzeuge sind damit sehr verschleißfest und formbeständig“, versichert Bosch. Eine geringere Härte von 30 HRC zwischen Arbeitsbereich und Einsteckende sollen sie besonders bruchfest machen. Der Aufnahmeschaft sei mit 48 bis 54 HRC laut Herstellerangaben optimal auf die Kraftübertragung des Hammers abgestimmt. Für ein schnelleres Eindringen ins Werkstück sorge beim Spitzmeißel der sehr spitze Winkel. Die Drei-Schneiden-Geometrie des Flachmeißels sowie beide zusätzlichen Ausbrechzähne bewirken, dass sich die Schlagkraft in verschiedene Richtungen verteile. Bosch verspricht, dass dadurch das Material schneller bricht und sich somit die Arbeitsleistung erhöht. Bosch sieht die Einführung der neuen Spitz- und Flachmeißeln als Fortführung der mit den Rtec-Meißeln für SDS-max-Hämmer begonnenen Evolution: „Aus einem einfachen Stück Stahl entstehen bei Bosch durch spezielle Schneidengeometrien und neue Härteverfahren Hochleistungs-Einsatzwerkzeuge, die neue Maßstäbe setzen.“ U. König – 2005 (V) |
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