Voll digital - die Neuheiten von Fronius zur Schweißen & Schneiden
Mit grenzüberschreitenden Innovationen will Fronius die Fachbesucher der Messe Schweißen & Schneiden in Essen überraschen. Unter dem Motto "Shift the Limits" präsentiert das Unternehmen vom 12. bis 17. September dort seine Neuheiten. Als Highlights gelten den Werkzeug-Profis insbesondere die volldigitalen Schweißsysteme Transpocket 2500 und 3500 sowie neue Anwendungen der Cold-Metal-Transfer-Technologie.
| "Als Marktführer in Sachen Schweißtechnik richten wir natürlich besonderes Augenmerk auf die Internationale Fachmesse Schweißen & Schneiden", erklärt Fronius. Dort sollen die Besucher von den Innovationen des Unternehmens überzeugt werden. Insbesondere von den neuen, handlichen Schweißsystemen Transpocket 2500 und 3500. Die Geräte setzten, laut dem Werkzeug-Hersteller, neue Maßstäbe in ihrer Leistungsklasse. Je nach Modell liefern sie bis zu 250 oder 350 Ampere. Die Systeme sollen sowohl zum WIG-Schweißen als auch zum Schweißen mit Stabelektroden geeignet sein. Die volldigitale Steuerung sorge dafür, dass der Nutzer selbst bei schwankender Netzspannung, langen Netzzuleitungen oder bei Generatorbetrieb mit einem stabilen Lichtbogen schweißen kann. Unterstützt werde dies durch das weiterentwickelte Prinzip der so genannten "resonanten Intelligenz". Dabei beeinflusse der Lichtbogen selbst die Leistungsparameter des Gerätes und bleibe somit konstant. |
| Mobile zwölf Kilogramm Auch mit der Mobilität seiner Geräte wirbt der österreichische Werkzeug-Hersteller. Sie werde durch das Gewicht von zwölf Kilogramm und die kompakten Maße der "Transpockets" gewährleistet. Fronius wird das Messe-Publikum auch auf die einfache Handhabung des Systems hinweisen. Der Anwender könne etwa den verwendeten Stabelektrodentyp sowie dessen Durchmesser einfach eingeben und das passende Programm aufrufen. Daraufhin stelle das Gerät alle weiteren Parameter selbst ein. Um auch den Einsatz unter rauen Bedingungen zu ermöglichen, böten die Transpockets eine hohe Stoßsicherheit und seien gegen das Eindringen von Wasser geschützt. Kaltes Metall und Grenzüberschreitung Mit dem Cold-Metal-Transfer-Schweißsystem haben die Österreicher einen weiteren Trumpf in der Hand. Das Motto „Shift the Limits“ im Hinterkopf, soll den Messebesuchern in Essen vorgeführt werden, wie die CMT-Technologie Grenzen überschreitet. Zum Beispiel im Bezug auf neue Werkstoffpaarungen. Der größte Unterschied zu Lichtbogen-Metall-Schutzgas-Prozessen liege im reduzierten Wärmeeintrag in die zu fügenden Metalle. Die CMT-Technologie besteche weiterhin durch die höhere Schweißgeschwindigkeit, eine höhere zulässige Spaltüberbrückung und durch spritzerfreie Nähte. Das im Oktober 2004 erstmals vorgestellte System habe seither in vielen Anwendungen überzeugt. Den Erfolg belegt Fronius mit der Tatsache, dass allein im ersten Halbjahr 2005 über 100 CMT-Schweißsysteme ausgeliefert worden seien. Als weitere Höhepunkte auf der Schweißen & Schneiden nennt der Hersteller ein neues Konzept für das Widerstands-Punktschweißen, eine neue Technologie des Plasmaschneidens auf Basis von Flüssigkeit statt Gas sowie einen virtuellen Leitstand zum Steuern, Überwachen und zur Diagnose vernetzter Schweißsysteme. U. Herrlen - 2005 (R) |
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