WIG-Schweißen für hohe Ampèrewerte: Neue Systeme von Fronius
In der Metall verarbeitenden Industrie werden leistungsstarke Systeme zum WIG- und Elektrodenschweißen eingesetzt. Der Hersteller Fronius hat nun speziell auf hohe Leistungsbereiche ausgerichtete Systeme entwickelt. Damit sollen Anwender in einem Bereich von 250 bis 300 Ampère die Vorzüge von digitalisierten Schweißsystemen einsetzen können.
| Die vier neuen Systeme zum Wechsel- und Gleichstromschweißen von Fronius heißen MagicWave 2500/3000 und TransTig 2500/3000. Sie sind sowohl zum manuellen als auch zum automatisierten Betrieb, aber auch zum Schweißen mit Kaltdraht geeignet. Jedes Modell steht auch in der so genannten "Multivoltage-Variante" zur Verfügung – durch die Umschaltung von verschiedenen Netzspannungen, soll es damit weltweit einsetzbar sein. Es wurde auch darauf geachtet, dass die Geräte bei Temperaturen zwischen -25 und +55 Grad arbeiten – das ermöglicht die Arbeit in praktisch allen Klimazonen. Die Systeme funktionieren in der Standardausführung dreiphasig mit 400 Volt. Fronius setzt die Active-Wave-Technologie ein – dadurch soll der Lichtbogen ruhig, stabil und unter 80 dbA bleiben MagicWave 2500/3000 und TransTig 2500/3000 sind sowohl für die automatisierte Fertigung als auch den mobilen Einsatz geeignet, erklärt Fronius. Bei der Comfort-Variante der Systeme soll eine Klartextanzeige die Bedienung erleichtern und den Funktionsablauf visualisieren. Das ist auch in unterschiedlichen Sprachen möglich. Zusatzparameter können vom Anwender über die Menüführung eingegeben werden. Außerdem sind die Systeme mit dem WIG-Schweißbrenner TTW 2500 ausgestattet. Ein Knickschutz soll für Entlastung im Schlauchpaket sorgen und damit eine exakte Brennerführung garantieren, verspricht Fronius. K. Volpert - 2007 (S) |
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