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Weniger ist mehr: Energiesparende Schweißkonzepte von SKS

Das Landstuhler Unternehmen SKS hat sich ein besonderes Ziel auf die Fahnen geschrieben: Die Ressourcen schonen und trotzdem mit einem hohen Wirkungsgrad schweißen. Mittels ausgeklügelter Lösungen will die SKS Welding Systems den Wirkungsgrad und die Effizienz ihrer Gesamtsysteme steigern.

Die Stromquelle LSQ5 von SKS. Das Landshuter Unternehmen setzt auf Energieeffizienz.


Die Stromquelle LSQ5 von SKS. Das Landshuter Unternehmen setzt auf Energieeffizienz.

Foto: SKS

SKS setzt deshalb vermehrt auf luftgekühlte Lösungen. Mittels derer wird Energie gespart, da die überschüssige Wärme nicht durch eine Wasserkühlung abgeführt werden muss. Innovative Konstruktionslösungen sowie prozessabhängige Regelmechanismen

bewirken, dass in das Bauteil nur die für die Anwendung benötigte Energie eingebracht wird. Überschüssige Wärme wird so vermindert, erklärt SKS.

Der Prozess soll ganzheitlich gesehen werden und deshalb wird bereits an der Stromquelle angesetzt. SKS stattet seine Stromquellen mit einer Software aus, die erkennt, wie viel Energie für den aktuellen Prozessschritt notwendig ist. Eine so genannte „Direct Contro“-Technologie (DCT) soll für die Bereitstellung sorgen.

SKS achtet darauf, wenn möglich Bauteile durch Software-Lösungen zu ersetzen. Dadurch kommt die Stromquelle bei einer Leistung von 420 A / 60% ED auf ein Gesamtgewicht von unter 50 Kilogramm. Zur Ansteuerung der Stromquelle werden Kennlinien verwendet. Dadurch wird erkannt, wie viel Energie der jeweilige Schweißprozess benötigt.

Auch beim Transport der Energie will SKS möglicht optimal agieren. Auf dem Markt befindliche Systeme kühlen das Brennerkabel mittels Wasser. SKS dagegen nutzt einen höheren Leiterquerschnitt, um die Verlustleistung zu verringern. Dadurch entstehe keine überschüssige Wärme, die dann unter weiterem Energieeinsatz weiter abgeführt werden müsste.

Auch der Präzisionsdrahtvorschub PF5 wurde von SKS auf Energiesparen getrimmt: Durch den Einsatz des Maxon-Motors soll der Wirkungsgrad erhöht werden und die Energie präzise umgesetzt werden.

K. Volpert – 2008 (S)

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