Ich nehme immer einen Körner und mache (feinfühlig!) eine kleine Macke rein. Geht hervorragend und wie ich meine sogar besser wie mit Klebeband. Ich habe mit dem Körner
noch nie eine Fliese kaputt gemacht. Man muss die Kerbe ja nicht mit einem Schlag sonder man kann sie ja auch mit 6 und eventuell mehr Schlägen reinmachen. Die Methode mit dem
Körner hat sogar noch einen Vorteil: Schon beim ersten Schlag höhre ich, ob es hohl klingt. Dann hat die Fliese keine Haftung oder ist nicht richtig an die Wand geklebt. Dann ist beim Bohren dreifache Vorsicht geboten.
Bitte nicht nachmachen. Bei mir geht das wunderbar, aber man braucht doch eine gewisse
Erfahrung dazu. Mit dem Körner haue ich bestimmt 6-8mal sehr feinfühlig auf die selbe
Stelle.
Wenn man sich unsicher ist, ist die Klebebandmethode sicher besser.
Wichtig ist ein neuer, scharfer Steinbohrer, die richtige Drehzahl und etwas Gefühl (nicht zu stark Drücken). Dann ist es eigentlich gar nicht so kritisch.
Bohren in Fliesen?? Das ist relativ bei weichen Fliesen ist die besprochene Methode auch kein Problem..
Aber es gibt besonders harte Fliesen (Bodenfliesen(V+B))da sieht die sache etwas anders aus.Die Firma(V+B) liefert sogar passende Bohrer dafür aus ,die allerdings nicht viel taugen,aber einen Profi-Preis haben.Nach eigener Erfahrung haben sich Diamanthohlbohrer am besten bewährt(langsame Drehzahl und gekühlt).Auch was für den Sanitärfachmann!