Kaffee to go? Das ist nicht umweltfreundlich genug! Kaffee aus dem Thermobecher? Das schmeckt abgestanden! Und jetzt Kaffee aus der Akku-Maschine? Einen Wow-Effekt konnten wir live bei den Bosch Experience Days 2026 erleben. Neben vielen Neuheiten für Profis gab es dort auch Spannendes aus dem Bosch DIY-Bereich zu sehen. Die Akku-Espressomaschine EasyMoka ist so ein Kandidat, der bei uns Begehrlichkeiten weckte.
Zwischen Bohrhammer und Barista
Bei den Bosch Experience Days standen selbstverständlich harte Fakten im Mittelpunkt: Leistung, Laufzeit und Präzision von Werkzeugen. Aber Bosch wäre nicht Bosch, wenn nicht noch mehr geboten worden wäre. Und tatsächlich tauchte dann die EasyMoka auf.
Was kann die EasyMoka?
Bei den Bosch Experience Days standen selbstverständlich harte Fakten im Mittelpunkt: Leistung, Laufzeit und Präzision von Werkzeugen. Aber Bosch wäre nicht Bosch, wenn nicht noch mehr geboten worden wäre. Und tatsächlich tauchte dann die EasyMoka auf.
Die Idee dahinter ist eigentlich simpel: Ein Grundbedürfnis (Kaffee trinken) wird mit einer technischen Grundausstattung (Akkusystem) verknüpft, um ein neues Produkt zu kreieren. Entstanden ist eine Kaffeemaschine, die nicht einfach irgendeinen Kaffee brüht – davon gibt es viele –, sondern einen besonders schmackhaften.
Technik, die mehr kann als „heiß machen“
Wie haben die Bosch-Entwickler das geschafft? Indem sie nicht einfach einen Tauchsieder ins Gerät eingebaut haben. Die EasyMoka regelt die Temperatur sensorbasiert und überwacht den gesamten Brühvorgang.
Heißt konkret:
- kein verkochter Kaffee
- kein bitterer Nachgeschmack
- gleichbleibende Qualität
Die Vorkoster der Experience Days waren sich einig: Das Geschmackserlebnis war ganz besonders positiv.
Kaffee? Ja, aber sicher!
Positiv ist, dass die Entwickler auch die Sicherheit des Geräts berücksichtigt haben. Falls du also beim Campingurlaub kurz abgelenkt bist oder der Stift auf der Baustelle wieder einmal mit dem Handy spielt, gibt es:
- automatische Abschaltung
- Überhitzungsschutz
- Trockenlaufschutz
Kaffee to stay
Abgestandener Kaffee aus der Thermoskanne gehört der Vergangenheit an. Ebenso wie der obligatorische Tankstellen-Stopp zur Koffeinaufnahme. Damit lässt sich die unproduktive Arbeitszeit erheblich senken. Insbesondere in folgenden Situationen ist die EasyMoka ein Gamechanger:
- auf dem Rohbau ohne Stromanschluss,
- im Garten- und Landschaftsbau,
- bei der Montage unterwegs oder
- bei Serviceeinsätzen im Nirgendwo.
Akkusystem als Joker
Der eigentliche Trick liegt nicht in der Maschine selbst, sondern im System dahinter. Die EasyMoka läuft im „18V Power for All“-System. Das bedeutet: Gleicher Akku wie für zig andere Geräte. Dass es sich dabei um das 18-Volt-System für die grünen Bosch-Produkte handelt, stört uns allerdings ein wenig. Doch aus gut unterrichteten Kreisen war zu hören, dass es in absehbarer Zeit wohl auch eine blaue EasyMoka geben könnte. Wer nicht so lange warten möchte, kann sich ab Mai 2026 für etwas mehr als 100 Euro mit dem grünen EasyMoka trösten.

Akku-Espressomaschine EasyMoka von Bosch.
Technische Daten: Bosch EasyMoka 18V-2 Inox
| Akku-Spannung | 18 V |
| Füllmenge | 90 ml |
| Akkulaufzeit | ca. 2 Brühzyklen mit 2,5 Ah Akku |
| Brühzeit | unter 4 Minuten |
| Gewicht (ohne Akku) | 0,85 kg |
| Lieferumfang | Espressokocher inkl. Basisstation |
| Preis (UVP) | 109,99 € inkl. MwSt. |
| Verfügbarkeit | ab Mai 2026 |
Fazit
Die Bosch EasyMoka ist zwar kein Werkzeug, trifft aber einen Nerv. Auf den Bosch Experience Days 2026 wurde deutlich, dass auch im DIY-Bereich Produkte entstehen, die im Profi-Alltag echten Mehrwert bieten können. Und manchmal ist es eben nicht der stärkere Motor oder die höhere Drehzahl, sondern einfach ein guter Espresso zur richtigen Zeit. Alles eine Frage des Geschmacks.
Foto: Bosch / Bearbeitung: werkzeugforum.de (KI)
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