Kompakte Akku-Bohrschrauber im Test

2-Ganggetriebe ist die Regel

Sieben der acht getesteten Geräte sind mit einem 2-Ganggetriebe ausgestattet: der erste Gang mit bis zu 600 U/min ist für das Bohren in Metall gedacht. Auch um großformatige Löcher in Holz zu bohren, wählt man eher niedrige Drehzahlen. Der zweite Gang mit rund 1.600 U/min ist hingegen für das schnelle Schrauben oder für das Bohren kleinerer Löcher in Holz ideal.

Eine Ausnahme, was die Anzahl der Gänge betrifft, ist der Akku-Bohrschrauber von Fein. Vier Gänge mit einer Abstufung von 400, 700, 1.400 und 2.500 erhöhen entsprechend seine Einsatzmöglichkeiten. Vor allem die niedrige Drehzahlstufe erleichtert die Metallbearbeitung, beim Bohren oder Gewindeschneiden.

2 Kommentare

  1. Ulrich Florian Antworten

    Man könnte noch erwähnen, daß der Antrieb des Bohrfutters bei Fein, aber vermutlich auch bei Flex sowie bei den Schraubern mit abnehbarem Bohrfutter von Kress und AEG, über die Außenseite der Spindel erfolgt und somit ein kurzes Bit in der Bitaufnahme der Spindel bei aufgesetztem Bohrfutter verbleiben kann. Das ist sehr hilfreich bei Arbeiten, bei denen man vorbohren und anschließend gleich schrauben muß.

    Mit freundlichem Gruß

    U. Florian

  2. Modell-Heimwerker-Flieger Antworten

    Was wollt ihr eigentlich alle mit 18 Volt?
    Höhere Spannung bedeutet es müssen mehr Lithiumzellen hintereinandergeschaltet werden. Das erhöht die Ausfallwahrscheinlichkeit des Akkupacks weil es ja mehr Zellen pro Akkupack gibt. Heutige Drehzahlregler und Lithium-Ionen-Akkus können EXTREM hohe Ströme ab ohne schaden zu nehmen.
    Im Modellflugbereich gibt es da Akkus aus denen man bei einer Kapazität von 3000 mAh 120! Ampere rausholen kann! So viel zieht ein Akkuschrauber niemals.
    Ich bevorzuge 12V-Akkuschrauber

Eine Antwort schreiben