Kompakte Akku-Bohrschrauber im Test

Lieferumfang

Alle Akku-Bohrschrauber werden in einem Transportkoffer mit Akku, Ersatzakku und Ladegerät ausgeliefert. Festool und Mafell nutzen hierfür die neuen Systainer von Tanos, erkennbar am runden, mittigen Verschluss. Makita setzt auf das Vorgängermodell. Beide sind kompatibel und lassen sich kombinieren. Ebenso wie die beiden Varianten der L-Boxx von Sortimo, die Bosch und Flex als Aufbewahrungssystem nutzen. Eigene Wege gehen Fein, Metabo und Milwaukee. Schade eigentlich. In vielen Lieferwagen und Werkstätten sähe es aufgeräumter aus, wenn sich auch diese Hersteller auf eines der beiden erwähnten Systeme einigen könnten.

Zum Lieferumfang gehört grundsätzlich ein Gürtelhaken. Der Handwerker muss diesen jedoch erst noch montieren. Das macht Sinn, da sowohl Links- als auch Rechtshänder die Haken verwenden möchten.

Was wir beim Praxistest am meisten vermisst haben, sind Zusatzhandgriffe. Mafell und Flex bilden hier die rühmliche Ausnahme. Bei der hohen Leistung moderner 18-Volt-Geräte gehören diese, unserer Meinung nach, einfach dazu.

In jedem Koffer enthalten sind Gebrauchsanweisung und Sicherheitshinweise. Der Umfang schwankt dabei von üppigen 32 Seiten bei Festool bis zu 14 Seiten bei Makita und Metabo. Getreu dem Motto „Ein Bild sagt mehr als tausend Worte“ setzen viele Hersteller mittlerweile auf Zeichnungen und Illustrationen. So schafft man auf wenigen Seiten eine Anleitung, die gute Chancen hat, auch wirklich gelesen – und verstanden – zu werden.

2 Kommentare

  1. Ulrich Florian Antworten

    Man könnte noch erwähnen, daß der Antrieb des Bohrfutters bei Fein, aber vermutlich auch bei Flex sowie bei den Schraubern mit abnehbarem Bohrfutter von Kress und AEG, über die Außenseite der Spindel erfolgt und somit ein kurzes Bit in der Bitaufnahme der Spindel bei aufgesetztem Bohrfutter verbleiben kann. Das ist sehr hilfreich bei Arbeiten, bei denen man vorbohren und anschließend gleich schrauben muß.

    Mit freundlichem Gruß

    U. Florian

  2. Modell-Heimwerker-Flieger Antworten

    Was wollt ihr eigentlich alle mit 18 Volt?
    Höhere Spannung bedeutet es müssen mehr Lithiumzellen hintereinandergeschaltet werden. Das erhöht die Ausfallwahrscheinlichkeit des Akkupacks weil es ja mehr Zellen pro Akkupack gibt. Heutige Drehzahlregler und Lithium-Ionen-Akkus können EXTREM hohe Ströme ab ohne schaden zu nehmen.
    Im Modellflugbereich gibt es da Akkus aus denen man bei einer Kapazität von 3000 mAh 120! Ampere rausholen kann! So viel zieht ein Akkuschrauber niemals.
    Ich bevorzuge 12V-Akkuschrauber

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