Die Anforderungen im Automotive-Bereich sind geprägt von immer kürzeren Servicezeiten, komplexerer Fahrzeugtechnik und hohen Ansprüchen an Qualität und Arbeitssicherheit. Dafür braucht es Werkzeuge und Ausstattungen, die den Arbeitsalltag gezielt unterstützen. Milwaukee entwickelt deshalb neben Elektrowerkzeugen auch Systemlösungen für professionelle Anwender.
Die Automotive-Neuheiten für 2026 reichen von komplett ausgestatteten Werkstattwagen über eine Akku-Starthilfe bis hin zu einer neuen Generation kompakter Akku-Ratschen.
Werkstattwagen
Zu den bestückten TOOLGUARD-Werkstattwagen, die Milwaukee neu in sein Sortiment aufgenommen hat, gehört auch ein Modell für den Automotive-Bereich. Der Wagen verfügt über sieben Schubladen und wird mit einem 337-teiligen Werkzeugsatz ausgeliefert. Passgenaue Schaumeinlagen sorgen dafür, dass die Werkzeuge übersichtlich angeordnet und griffbereit sind.
Zur Ausstattung gehören unter anderem Ratschen mit 90-Zahn-Mechanismus und einem Schwenkwinkel von vier Grad für Arbeiten auf engem Raum. Hinzu kommen Kombinationsschlüssel mit MAX BITE-Maulprofil, das Abrutschen und Runddrehen verringern soll, sowie Schraubendreher mit ergonomischem Tri-Lobe-Griff für Anwendungen mit hohem Drehmoment.
Die Soft-Close-Schubladen tragen jeweils bis zu 35 Kilogramm. Die unterste Schublade ist für eine Belastung von bis zu 70 Kilogramm ausgelegt. Ein integrierter Kippschutz verhindert, dass mehrere Schubladen gleichzeitig geöffnet werden können. Der Werkstattwagen ist mit roter oder grauer Lackierung erhältlich und lässt sich auf großen Rollen innerhalb der Werkstatt bewegen.

Mit der M18 Akku-Starthilfe M18 JS2000 ergänzt Milwaukee sein M18-System um eine Lösung für schnelle Fahrzeugstarts bei entladener Batterie.
M18-Akku-Starthilfe für Fahrzeuge
Mit der M18-Akku-Starthilfe M18 JS2000 ergänzt Milwaukee sein M18-System um eine Lösung für Fahrzeugstarts bei entladener Batterie. Das Gerät liefert laut Hersteller bis zu 2.000 Ampere Spitzenstrom und eignet sich, um Benzinmotoren mit bis zu 8,1 Litern Hubraum sowie Dieselmotoren mit bis zu 3,0 Litern Hubraum zu starten.
Die Starthilfe soll innerhalb von weniger als 70 Sekunden einsatzbereit sein. Das Gerät selbst benötigt laut Milwaukee kein separates Vorladen und keine regelmäßige Wartung. Mit einem M18-Akku mit 5,0 Ah sind bis zu 50 Startvorgänge möglich.
Der angegebene Einsatzbereich reicht von −20 bis +50 Grad Celsius. Die Anschlussklemmen sollen eine sichere Verbindung mit den Batteriepolen ermöglichen. Zu den Sicherheitsfunktionen gehören ein Funkenschutz sowie ein Verpolungs- und Überhitzungsschutz. Ein Digitaldisplay zeigt unter anderem die Spannung an. Die Starthilfe ist mit allen Akkus des M18-Systems kompatibel.

Die drei neuen M12 FUEL Akku-Ratschen zeichnen sich durch ein flaches Kopfdesign aus – für besseren Zugang zu schwer erreichbaren Schraubpunkten bei Service- und Wartungsarbeiten im Automotive-Bereich.
12 Volt Akku-Ratschen
Mit drei M12 FUEL Akku-Ratschen baut Milwaukee sein Sortiment für Montage- und Servicearbeiten aus. Die Modelle besitzen eine ¼-, ⅜- beziehungsweise ½-Zoll-Werkzeugaufnahme.
Ein bürstenloser POWERSTATE-Motor soll gegenüber der ersten Generation bis zu 20 Prozent mehr Leistung bieten. Dadurch lassen sich Schrauben und Muttern noch schneller lösen und anziehen.
Das flache Kopfdesign mit einer Bauhöhe von 19 Millimetern erleichtert den Zugang zu schwer erreichbaren Schraubpunkten. Diese finden sich beispielsweise im Motorraum oder an Fahrwerkskomponenten. Ein ergonomisch gestalteter Griff erleichtert zudem das Arbeiten bei längeren Einsätzen.
Weitere Informationen auf der Milwaukee Website
