Die steile Karriere der oszillierenden Elektrowerkzeuge

1967 entwickelte der Elektrowerkzeugspezialist Fein erstmals eine Gipsverbandsäge. Sie war der Ursprung der heutigen Werkzeugkategorie der oszillierenden Elektrowerkzeuge, die durch ihre Anwendungsvielfalt in den letzten 50 Jahren eine steile Karriere machte. Grundlegend für diesen weltweiten Aufstieg, seien laut Hersteller der ausgeprägte Erfindergeist, der hohe Qualitätsanspruch und die Anwenderorientierung des deutschen Traditionsunternehmens Fein gewesen.
Entwicklung der oszillierenden Elektrowerkzeuge von Fein

Entwicklung der oszillierenden Elektrowerkzeuge von Fein

Die Gipssäge von Fein wurde ursprünglich für den medizinischen Bereich zum Sägen von Gipsverbänden entwickelt. Durch den oszillierenden Bewegungsablauf öffnete sie zwar den harten Verband, verletzte aber nicht die Haut der Patienten. Vom Arztzimmer ging die Entwicklung mit großen Schritten ins Handwerk. Fein übertrug das Funktionsprinzip des Spezialwerkzeugs auf ganz unterschiedliche Anwendungsbereiche: 1970 entstand die oszillierende Karosseriesäge, 1985 das erste Schneidwerkzeug zum Ausglasen geklebter Kfz-Scheiben. Bereits ein Jahr später entwickelte der Hersteller den oszillierenden Dreiecksschleifer, den Vorfahren des heutigen Fein MultiMaster, und ließ die Technik patentieren. 1995 wurde der Name Programm: Das universellste Renovierungssystem bekam eine größere Zubehörausstattung und heißt seitdem Fein MultiMaster. Seit 1996 werden Handwerker zudem bei vielen branchentypischen Aufgaben durch den Fein SuperCut unterstützt. Mit zahlreichen Innovationen wie dem QuickIn-Schnellspannsystem oder dem Anti-Vibrationssystem sowie immer neuen Anwendungslösungen trieb das Unternehmen die Entwicklung der neu entstandenen Werkzeugkategorie voran. Sie bieten auch heute noch das leistungsstärkste und umfangreichste Produktprogramm an: den MultiMaster als das universelle Renovierungssystem, das Einstiegsmodell MultiTalent sowie den SuperCut als leistungsstarkes oszillierendes Elektrowerkzeug – jeweils als Netz- oder Akku-Maschine.

Vielfältige Einsatzgebiete

Nach Angaben von Fein kann kaum ein Arbeitsgerät so breit gefächerte Aufgaben übernehmen wie ein oszillierendes Elektrowerkzeug – das liegt an dem besonderen Antriebsprinzip. Es schwingt das Zubehör in einem kleinen Winkel fast 20.000 Mal in der Minute hin und her und kann so nicht nur sägen und schleifen, sondern auch feilen, polieren, raspeln, schaben, schärfen, schneiden und trennen – auch an sonst unzugänglichen Stellen. Diese Vielfalt macht die Elektrowerkzeuge zu echten Problemlösern im Handwerk und in der Industrie. Im Fokus jeder Entwicklung steht der Kunde und seine besonderen Anforderungen. So entstand neben Elektrowerkzeugen in drei Leistungsklassen auch sehr umfangreiches Fein Zubehör: Als einziger Hersteller haben sie mehr als 100 verschiedene Zubehöre im Angebot und decken so mit dieser einmaligen Sortimentsbreite die Bedürfnisse ganz unterschiedlicher Zielgruppen optimal ab. Viele Zubehöre hat der Hersteller patentiert, wie zum Beispiel einen runden Schleifteller mit 115 Millimeter Durchmesser, einen Fliesenfugen-Reiniger, ein Profil-Schleifset oder einen Schleiffinger.

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Innovationen für beste Anwendungsergebnisse
70% weniger Vibration durch innovatives Anti-Vibrationssystem

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Auch sehr Gutes lässt sich noch besser machen. Getreu diesem Motto steht die Entwicklungsabteilung bei FEIN nicht still. Als einer von wenigen Anbietern entwickelt und produziert der Hersteller alle oszillierenden Elektrowerkzeuge und viele Zubehörteile am Unternehmenssitz in Deutschland. Motoren, Elektronik, Getriebe, Akkus – Fein legt seit jeher großen Wert auf die hohe Qualität und optimale Abstimmung der einzelnen Komponenten. Deshalb stellt das Unternehmen regelmäßig noch leistungsfähigere und bessere Maschinen vor. Im vergangenen Jahr führten sie eine neue Generation des MultiMaster ein und gingen einen weiteren wichtigen Meilenschritt in der Entwicklung der oszillierenden Elektrowerkzeuge: Die Maschinen schwingen schon aufgrund ihres Funktionsprinzips. Damit sich diese Vibration nicht auf das Gehäuse und den Anwender überträgt, hat Fein ein innovatives Anti-Vibrationssystem entwickelt. Der Motor ist dabei selbsttragend und vollständig vom Motorgehäuse entkoppelt. Damit reduziert Fein die Vibrationswerte um bis zu 70 Prozent. Außerdem arbeiten die neuen Maschinen deutlich schneller als ihre Vorgänger. 2016 kommt auch der SuperCut mit diesem Anti-Vibrationssystem sowie deutlich höherer Leistung auf den Markt. Und auch neues Zubehör verlies die Fein Entwicklungsabteilung: die E-Cut Precision BiMetall-Sägeblätter erreichen die höchste Schnittgeschwindigkeit im Markt und entsprechen mit ihrem sehr geringen Verschleiß und ihrer dreimal längeren Standzeit den hohen Anforderungen professioneller Anwender.

Fein und Bosch etablieren neuen Standard

Im Januar 2016 gab es eine Premiere: Die weltweiten Marktführer oszillierender Elektrowerkzeuge – Fein und Bosch – stellten das gemeinsam entwickelte Werkzeugaufnahmesystem Starlock vor. Mit Starlock dauert der Werkzeugwechsel weniger als drei Sekunden. Durch eine dreidimensionale Geometrie sorgt die neue Aufnahme für einen formschlüssigen Sitz des Zubehörs und dadurch für eine maximale Kraftübertragung. Seit Januar ist das neue Starlock-Zubehör auf dem Markt, ab April gibt es auch die Elektrowerkzeuge mit Starlock-Werkzeugaufnahme. Mit dem verbesserten System setzt der Erfinder erneut Maßstäbe: Das Zusammenspiel aus dem vielseitigsten, hochwertigen original Fein Zubehör und den leistungsstarken Oszillierern bietet Kunden einen bis zu 45 Prozent höheren Arbeitsfortschritt sowie präzisere Ergebnisse als bisher.

 

Quelle: Fein

 

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