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Akku-Bohrhammer sichert Kletterrouten-Erstbegehung

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Aus der Ferne betrachtet erscheinen sie uneinnehmbar, die schroffen und steilen Kalksteinwände der „Sierra de Huma“ im „El Chorro“ Nationalpark. Das Gebiet gehört zur spanischen Provinz Málaga. El Chorro bietet mit seinen gigantischen, wie von Götterhand geschlagenen Schluchten, Höhlen und Steilwänden Stoff für viele Geschichten: etwa über den „Königsweg“, den „Caminito del Rey“, der durch Schluchten eines Flusses führt und einst als einer der gefährlichsten Wanderpfade der Welt galt.

Oder die „Arabische Treppe“, ein Bauwerk aus längst vergangener Zeit, das sich mit unzähligen Stufen an maurischen Gräbern entlang den Steilhang hochschlängelt. Und nicht zuletzt ist es das Gestein selbst, das mit seinem Reichtum an Fossilien auf die Urgewalt der Natur verweist, die diese Landschaft einst aus dem Meer emporhob. Hier, wo Gänsegeier erhaben über Gipfel kreisen und Steinböcke gekonnt Hänge erklimmen, hat sich eines der größten Klettergebiete Europas entwickelt. Mehr als 2 000 Routen gibt es bereits. Und noch ist längst nicht alles erschlossen. So auch der zirka 300 Meter hohe Steilhang im Sektor „Escalera Suiza“, dessen Erstbegehung Tobias Görtz von der Climbing Lodge El Chorro lange Zeit gereizt hat. Unterstützt vom Akku-Bohrhammer GBH 18V-26 F Professional von Bosch hat er die Route jetzt für die Kletterwelt erschlossen.

Neue Freiheit erleben: Erstbegehung mit dem Akku-Bohrhammer

Mit der Eröffnung der Climbing Lodge El Chorro hat sich Tobias Görtz seinen Lebenstraum erfüllt. In der Wintersaison bietet er hier Kletterkurse für Einsteiger und Fortgeschrittene an und setzt dabei auch auf mentales Training: Die eigene Kraft einschätzen, Ängste überwinden – um neue Freiheit zu erleben. Für sich selbst hat er diese mit der Erstbegehung von Mehrseillängenrouten entdeckt: „Während des Kletterns bin ich komplett im Moment. Ich betrete einen Raum, der vorher noch niemals begangen wurde.“ Und er ergänzt: „Die Erfindung des Bohrhakens hat den Klettersport komplett verändert. Damit eine Route sicher ist, muss ein Erstbegeher wissen, wie man einen Anker richtig setzt. Das geht nicht ohne hochwertiges Material und leistungsstarkes Werkzeug mit einer langen Akku-Laufzeit. Ohne einen Akku-Bohrhammer wie den GBH 18V-26 F Professional hätte ich die Route in El Chorro gar nicht bauen können.“
Der 18 Volt-Bohrhammer bietet ihm eine Schlagstärke von 2,6 Joule. Er ist mit einem EC-Motor ausgestattet und besitzt daher einen hohen Wirkungsgrad. Beide Eigenschaften ermöglichen eine Leistungsstärke, die mit der eines Kabelgeräts der Zwei-Kilo-Klasse vergleichbar ist. „Ich hätte nicht gedacht, dass diese Maschine so viel Power hat. Die frisst sich in den Fels wie in Butter“, erklärt Tobias Görtz. Er hat sich heute mit den Erstbegehern Thomas Dürmeier und Sabine Bauer auf den Weg gemacht, um den letzten Teil der neuen Route zu sichern.

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Wissen, woran das Leben hängt: Wie man einen Anker richtig setzt

Den ersten Bohrhaken des Tages setzt Thomas Dürmeier oben auf dem Gipfel. Von hier aus seilen sich Tobias Görtz und Sabine Bauer fünfzehn Meter in die Tiefe ab, um die letzten Standplätze, in die Kletterer später ihre Seile einhängen können, zu bauen. Zu einem Standplatz gehören zwei Schwerlastanker, die jeweils mit Hakenlasche und Mutter bestückt und mit einer Umlenkkette verbunden werden. An der Umlenkkette werden die Seile mittels Karabinerhaken befestigt. Sabine Bauer steigt zunächst vor und holt Tobias Görtz nach. Er bringt dann schließlich die Bohrhaken mit dem Akku-Bohrhammer an. Insgesamt 140 Stück wird er für diese Route benötigen. Wie man einen Anker richtig setzt, erklärt er so: „Ich bohre zunächst ein Loch mit einem Durchmesser von zehn Millimetern. Präzision ist wichtig, damit der Haken richtig sitzt. Das Bohrloch wird dann ausgeblasen und der Schwerlastanker inklusive Hakenlasche mit dem Hammer eingetrieben. Dann zieht man die Mutter an, eine Spreizwirkung entsteht: Eine Manschette zieht sich über das konische Ende des Ankers und er sitzt felsenfest.“

Die letzten Meter für eine neue Geschichte

Das Erstbegeher-Team arbeitet konzentriert und kommt gut voran. Ein Gänsegeier dreht ganz nah seine Runden – der Gipfel ist bereits in Sicht. So kurz vorm Ziel freut sich Tobias Görtz, dass der 18 Volt-Akku mit 5,0 Ah immer noch Kraft hat: „Wenn du am Seil hängst und der Akku ist leer, muss man alles abbrechen.“ Auch seine eigenen Kräfte konnte er mit dem Gerät schonen: Beim GBH 18V-26 F Professional liegt der Griff auf einer Linie mit der Bohrachse. Die L-Form sowie eine effiziente Vibrationsdämpfung unterstützen ermüdungsarmes Arbeiten. Bei den harten Anwendungen bewähren sich zudem die integrierte KickBack Control von Bosch, die einem unerwarteten Rückschlag vorbeugt, sowie die Electronic Precision Control (EPC). Sie limitiert die Maximalleistung des Bohrhammers beim Anbohren auf 70 Prozent, damit von Beginn an im Schlag-Modus und gleichzeitig präzise gearbeitet werden kann. Der Gipfel ist jetzt erreicht. Erst Jubel, dann ein Innehalten, berauscht von der Aussicht und der Leistung. Auch der Gänsegeier schaut noch einmal vorbei. Und eine neue Geschichte ist geschrieben: Die Kletterroute wird auf den Namen „Blue Line“ getauft. Sie hat zwölf Seillängen und einen Schwierigkeitsgrad von 5+. Gebaut wurde sie mit Teamgeist und einem blauen Akku-Bohrhammer von Bosch.

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