BAU 2021: Absagen von Ausstellern

Die Organisatoren der BAU 2021 sehen der Messe aufgrund der guten Buchungslage aktuell positiv entgegen. Viele Firmen haben sich aber auch wegen der Entwicklungen der Corona-Krise bereits jetzt gegen eine Teilnahme entschieden. Diese haben wir in einer Liste, welche laufend aktualisiert wird, aufgeführt.

Absagen für die BAU 2021 kommen von folgenden Ausstellern
(Stand: 18.5.2020)

Cancellations for BAU 2021 come from the following exhibitors

Las cancelaciones para BAU 2021 provienen de los siguientes expositores

Os cancelamentos para BAU 2021 são dos seguintes expositores

Rezygnacje z BAU 2021 pochodzą od następujących wystawców

Annuleringen voor BAU 2021 zijn afkomstig van de volgende exposanten

Le cancellazioni per BAU 2021 provengono dai seguenti espositori

Les annulations de BAU 2021 proviennent des exposants suivants

BAU 2021 için iptaller aşağıdaki katılımcılardan gelir

BAU 2021的取消来自以下参展商

BAU 2021的取消来自以下参展商

BAU 2021에 대한 취소는 다음 전시 업체에서 이루어집니다.


Auszüge aus den offiziellen Verlautbarungen

Gutmann Bausysteme

„Wir haben für unsere Gruppe bereits mit der Absage für die im Sommer geplante Fensterbau/Frontale eine strategische Grundsatzentscheidung getroffen“, erläutert Geschäftsführer Arnd Brinkmann, „mit der wir den Fokus auf gezielte Aktionen und unterstützende Initiativen für unsere Kunden richten. Dieses Konzept ist nicht als schnelle Notlösung angelegt, sondern bildet mittelfristig die Grundlage unserer gemeinsamen Marktbearbeitung.“

Die Corona-Situation mit all ihren Begleitfaktoren und die Unsicherheit im Hinblick auf die Durchführbarkeit von Großveranstaltungen lasse zudem nach wie vor keine geordneten Planungen zu, lautet die Einschätzung bei Gutmann. „Gerade die BAU lebt von ihrer Internationalität. Ob und in welchem Ausmaß im kommenden Januar die Reisebeschränkungen noch gelten, weiß derzeit niemand“, erläutert Brinkmann weiter, „wir brauchen aber Kontinuität und Verlässlichkeit in unseren Kundenbeziehungen – national und international. Aus diesen Gründen verzichten wir auf die Teilnahme an der BAU 2021 und gehen jetzt andere Wege.“

Jansen Steel

„Selbst wenn die BAU 2021 regulär durchgeführt wird, würde die Corona- Situation voraussichtlich keine „normale“ Messe zulassen und das Erlebnis für Kunden, Partner, Interessenten und Mitarbeitende nicht dasselbe sein – hinzu käme ein mögliches Ansteckungsrisiko. Darum hat sich das Schweizer Familienunternehmen nach sorgfältigen Überlegungen schweren Herzens dazu entschlossen, nicht an der BAU 2021 teilzunehmen.“

Schüco

„Schüco stellt sich frühzeitig auf die Herausforderungen durch die Corona-Pandemie ein und sagt die Teilnahme an der BAU 2021 in München ab. In dieser schwer berechenbaren Zeit konzentriert das Unternehmen seine Kapazitäten auf Projekte und Themen, die benötigt werden, um gemeinsam mit den Partnerbetrieben in und nach der Krise gut aufgestellt zu sein.“

Uzin Utz Group

„Angesichts der ungewissen Lage um Covid-19 und der anhaltenden Einschränkungen des öffentlichen und wirtschaftlichen Lebens haben wir uns schweren Herzens für eine Absage entschieden“, sagt Philipp Utz, Marketing-Vorstand von Uzin Utz. „Wir haben uns diese Entscheidung nicht leicht gemacht. Da wir mit unserem Messeauftritt – neben unseren nationalen Kunden – vor allem auch das internationale Publikum ansprechen wollen, halten wir eine Messebeteiligung für nicht zielführend“, so Philipp Utz weiter.

Die Welt befindet sich durch die Corona-Pandemie in einer noch nie dagewesenen Ausnahmesituation. Ob diese Situation im Januar 2021 einen eindrucksvollen Messeauftritt wieder zulassen wird, kann heute nicht hinreichend sicher beantwortet werden. Aus diesem Grund hat sich Uzin Utz gegen einen Messeauftritt auf der BAU 2021 entschieden. Der frühzeitige Beschluss schafft Kapazitäten für Projekte und Kommunikationsmaßnahmen, mit denen das Unternehmen seine Kunden ansprechen möchte. „Wir sind fest davon überzeugt, dass den direkten Kontakt von Mensch zu Mensch nichts ersetzen kann. Eine Messe mit Abstandsregelungen und strikten Hygienevorschriften ist nicht das Gleiche. Besonders in Krisenzeiten sind Flexibilität und pragmatisches Handeln gefragt“, so Philipp Utz abschließend.

Xella

„Hintergrund dieser Entscheidung ist die gegenwärtige Planungsunsicherheit. Patrik Polakovic, CEO von Xella Deutschland, sagt: „Auch wenn wir die Messe schweren Herzens absagen, so nutzen wir diesen Zeitpunkt, um unser Marketing zu überdenken, zu transformieren und uns somit vom Wettbewerb zu differenzieren.“

Kundenverhalten ändert sich, Informations- und Kaufverhalten unterliegen einem Wandel. Daher ist es notwendig geworden, die Teilnahme an der Messe zum jetzigen Zeitpunkt zu hinterfragen. Xella denkt darüber nach, Innovationen, Produkthighlights und digitale Neuerungen zukünftig über alternative Plattformen zu präsentieren. Dabei soll verstärkt auf eigene Formate und digitale Kommunikationswege gesetzt werden.

Patrik Polakovic sagt weiter: „Wir bedauern die Absage. Wir waren über Jahrzehnte eng mit dem Veranstalter verbunden und haben sehr erfolgreich miteinander gearbeitet.“

 

Quelle: Webseiten und Pressemitteilungen der Aussteller, Internetrecherche

 

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