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hedue Wissen: Rotationslaser – Einsatz und Funktionsweise im Detail

Entdecke die Vielseitigkeit und Präzision von Rotationslasern in der modernen Bautechnik

hedue Rotationslaser
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Was macht einen Rotationslaser unverzichtbar auf der Baustelle? Wie funktioniert er und in welchen Bereichen setzen ihn Bauprofis ein? Entdecke die Vielseitigkeit und Präzision von Rotationslasern.

Rotationslaser sind ein essenzielles Werkzeug in der modernen Bau- und Ausbaubranche. Sie bieten präzise Hilfe bei der Bestimmung von Höhen, Fluchten und Neigungen. Dieser Artikel führt dich durch die Funktionsweise, Einsatzgebiete und das relevante Zubehör von Rotationslasern.

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hedue Rotationslaser Q1
Dieser Rotationslaser besticht durch seine einfache Bedienung mit nur zwei Tasten und bietet eine Nivelliergenauigkeit von 1 mm auf 10 m. Sicher und für den Innen- sowie Außenbereich geeignet, erfüllt er die Anforderungen der Laserklasse II und ist gemäß IP54 regengeschützt.

Was ist ein Rotationslaser?

Rotationslaser dienen dazu, im Innen- und Außenbereich Höhen zu bestimmen oder zu fluchten. Viele Rotationslaser ermöglichen mittlerweile auch das Einstellen von Neigungen für Gefällearbeiten, entweder manuell oder durch eine digitale Vorgabe von Prozentwerten. Rotationslaser unterscheiden sich in den verbauten Laserdioden, was sich auf die Sichtbarkeit und Reichweite der Laser auswirkt. Die Geräte werden je nach Funktion unterschiedlich bezeichnet:

  • Baulaser
  • Neigungslaser
  • Horizontallaser
  • Vertikallaser
  • Einachs-Neigungslaser
  • Zweiachs-Neigungslaser
hedue Q3G Rotationslaser
Der Q3G Rotationslaser ermöglicht flexible Anpassungen mit zwei Laserklassen (2 und 3R) und einer grünen Laserdiode für verbesserte Sichtbarkeit besonders im Innenbereich. Seine Bedienung ist mit drei einfachen Tasten benutzerfreundlich, ergänzt durch eine Fernbedienung für zusätzliche Funktionen

So funktioniert ein Rotationslaser

Die Funktion eines Rotationslasers besteht darin, einen 360° umlaufenden Laserstrahl zu erzeugen. Dazu sitzt entweder ein Umlenkprisma oder ein Strahlteilerprisma oben auf der Lasereinheit.

Das Prisma ist drehbar gelagert und wird durch einen Motor in Rotation versetzt. Während das Umlenkprisma den gesamten Laserstrahl in die horizontale umlenkt, wird beim Strahlteilerprisma ein Teil des Laserlichtes an die Decke projiziert. Dieser sogenannte Lotpunkt ist für viele Konstruktionen hilfreich.

Viele Rotationslaser bieten nützliche Funktionen. Diese lassen sich über ein entsprechendes Bedienteil an dem Rotationslaser oder über die Fernbedienung steuern. Zum Beispiel lässt sich die Rotation auf einen bestimmten Winkel begrenzen, um eine verkürzte Linie abzubilden und so eine bessere Sichtbarkeit des Lasers zu erzielen. Außerdem lassen sich auch die X- und Y-Achsen der Geräte neigen, um Gefälle einzurichten.

Ein Rotationslaser in Verbindung mit einem passenden Laser-Empfänger hat eine Reichweite von etwa 500 Metern. Mit speziellen Maschinenempfängern kann der Baggerführer Höhenkontrollen bei Baggerarbeiten durchführen.

Selbstnivellierung

Professionelle Rotationslaser verfügen über eine Selbstnivellierung, die sie horizontal und je nach Modell auch vertikal ausrichtet. Es gibt zwei Arten von Selbstnivellierung: motorische und Pendelsysteme. Bei der motorischen Selbstnivellierung wird die Lasereinheit durch Motoren in die richtige Position gebracht. Elektronische Lagesensoren übernehmen hierbei die Steuerung. Die Selbstnivellierung lässt sich ausschalten, um beispielsweise ein Gefälle oder eine Schräge darzustellen.

Pendelsystem

Das Pendelsystem bei einem Rotationslaser bringt die Lasereinheit durch das Pendel ins Lot, ähnlich wie bei einem Linienlaser. Das Pendel kann innerhalb der bauartbedingten Bewegungsfreiheit frei schwingen und wird durch Magnete gedämpft, um schneller ins Lot zu finden. Der Vorteil eines magnetgedämpften Pendels sind die geringeren Herstellungskosten im Vergleich zur motorisierten Variante. Allerdings sind Funktionen wie die Achsneigung bei diesen Geräten nicht möglich und schränken ihren Einsatzbereich stark ein.

Rotationslaser im Innenbereich

Rotationslaser werden im Innenbereich für Boden- und Deckenarbeiten sowie zum Setzen von Wänden verwendet. Geräte mit einer grünen Laserdiode werden aufgrund ihrer viermal besseren Sichtbarkeit für das menschliche Auge im Innenausbau bevorzugt. Bei Geräten mit Lotpunkten können sogar rechte Winkel abgesteckt und markiert werden.

Rotationslaser im Außenbereich

Einsatzbereiche von Rotationslasern im Außenbereich umfassen

  • das Gießen von Fundamenten,
  • Schalungsarbeiten,
  • das Einmessen von Bebauungen sowie
  • die Anlage von Terrassen, Parkplätzen und die Tiefenkontrolle für Aushub und Planierungen.

Die Anwendungsmöglichkeiten sind praktisch unbegrenzt.

Laser-Empfänger als Zubehör

Im Außenbereich kann die Sichtbarkeit der Laserlinien je nach Lichtverhältnissen gering bis gar nicht gegeben sein. Dies gilt auch für die grünen Laserdioden, von deren Vorteilen man lediglich im Innenbereich profitiert. Mit Hilfe eines passenden Laser-Empfängers können die Laserlinien erfasst und angezeigt werden. Der Empfänger gibt ein optisches oder akustisches Signal aus, wenn die exakte Flucht erreicht ist.

hedue Laserempfänger L2
Der Laser-Empfänger bietet ein benutzerfreundliches Design mit Displays auf der Vorder- und Rückseite, wodurch Messergebnisse von beiden Seiten ablesbar sind. Die integrierte Universalhalterung ermöglicht eine schnelle und unkomplizierte Befestigung an verschiedenen Messlatten, was den Empfänger besonders flexibel im Einsatz macht. Ideal für Bauprofis, die Wert auf Effizienz und Präzision legen.

Digitale Laser-Empfänger

Digitale Laser-Empfänger können auch Differenzen zur Soll-Höhe in Millimeter oder Zentimeter anzeigen. Zusammen mit einem Rotationslaser wird ein Maschinenempfänger verwendet, um eine Baggerschaufel oder ein Planierschild zu steuern. Der Maschinenempfänger ist im Wesentlichen ein großer Laserempfänger, dessen Anzeige auch aus der Entfernung gut ablesbar ist. Im Gegensatz zu einem Laserempfänger, der bei der Messung in der Hand gehalten oder an einer Messlatte montiert wird, wird der Maschinenempfänger an der Baggerschaufel oder am Planierschild montiert, während der Maschinist in der Kabine sitzt. Daher muss der Maschinenempfänger auch aus der Entfernung gut ablesbar sein.

Zubehör für Rotationslaser

Neben dem bereits erwähnten Laser-Empfänger gibt es noch weiteres nützliches Zubehör für Rotationslaser, wie beispielsweise Stative, die eine Höhenpositionierung ermöglichen. Für Arbeiten im Deckenbereich eignen sich spezielle Wand- und Deckenstative. Zieltafeln und Lasersichtbrillen verbessern die Sichtbarkeit der Laserlinien und helfen bei der exakten Positionierung. Höhenunterschiede können exakt mit speziellen Messlatten bestimmt oder eingemessen werden. Diese Messlatten verfügen über Aufnahmen für die Laser-Empfänger.

Quelle: hedue

 

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