Für die Hochdruckreiniger von Kärcher gibt es rund ums Haus und im Garten viele sinnvolle Einsatzmöglichkeiten – von der Einfahrt bis zur Terrasse. Doch bei empfindlicheren Oberflächen oder Bauteilen stellt sich oft die Frage: Was geht noch mit Hochdruck – und wo ist Vorsicht gefragt?
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Fahrrad reinigen mit Hochdruck

Hochdruckreiniger von Kärcher: Fahrräder können problemlos mit dem Hochdruckreiniger abgespült werden – wenn man den Druck reduziert.
Mit dem Hochdruckreiniger lässt sich ein Fahrrad schnell und gründlich reinigen – vorausgesetzt, du gehst richtig vor. Wichtig ist ein Gerät mit regulierbarem Druck. Reduziere die Leistung auf etwa ein Drittel, um empfindliche Bauteile zu schützen.
- Flachstrahldüse statt Punktstrahl verwenden
- Mindestabstand von ca. 30 cm einhalten
- Nicht direkt auf Lager, Dämpfer oder elektrische Komponenten zielen
Nach der Reinigung solltest du die Kette und Schaltgruppe wieder schmieren, da der Wasserstrahl vorhandene Schmierstoffe entfernt.
Holzterrasse schonend reinigen
Auch Holzterrassen lassen sich mit Hochdruck reinigen – allerdings nur mit dem richtigen Zubehör und etwas Gefühl. Ideal ist ein Flächenreiniger, der den Druck gleichmäßig verteilt und die Oberfläche schont.
- Flächenreiniger für gleichmäßige Ergebnisse
- Alternativ: Powerschrubber für strukturierte Oberflächen
- Immer in Faserrichtung arbeiten
Ein passender Reiniger kann den Schmutz zusätzlich lösen. Produkte wie der Holzreiniger 3-in-1 bieten zudem einen leichten Schutz vor UV-Strahlung und verzögern die Wiederanschmutzung.
Wasser sparen mit Hochdruck
Ein häufiger Irrtum: Der Gartenschlauch wirkt sparsamer. Tatsächlich ist das Gegenteil der Fall. Während ein Schlauch bis zu 3.500 Liter Wasser pro Stunde verbrauchen kann, liegt der Verbrauch eines Hochdruckreinigers bei rund 500 Litern.
- Deutlich geringerer Wasserverbrauch
- Schnelleres Arbeiten
- Bessere Reinigungsleistung
In der Praxis ergibt sich dadurch ein klarer Vorteil – sowohl beim Zeitaufwand als auch beim Wasserverbrauch.
Quelle & Foto: Kärcher
Beitrag veröffentlicht am 26.5.2018, aktualisiert am 9.4.2026
2 Kommentare
Hallo zusammen,
ich habe bei meinem KÄRCHER 695 einen neuen Schlauch an der Pistole montiert. Kann mir bitte jemand sagen, wo die ca. 13,8 × 9,5 mm große Feder hinkommt? Ich finde leider keine Zeichnung von der Pistole. Danke im Voraus
Hi Edi,
das Problem ist bei den älteren Kärcher-Pistolen gar nicht so selten.
Die Feder gehört mit ziemlicher Sicherheit nicht in den Schlauchanschluss, sondern in die Pistole selbst, und zwar zum Ventilmechanismus.
Die sitzt normalerweise:
– hinter dem kleinen Ventilstift
– also innen in der Pistole Richtung Abzug
und drückt den Stift wieder zurück, wenn du den Abzug loslässt
Wenn die Feder fehlt oder falsch sitzt, hast du entweder:
– Dauerlauf (Wasser hört nicht auf)
– oder gar keinen richtigen Druck
Beim reinen Schlauchwechsel sollte die Feder eigentlich gar nicht rauskommen – klingt eher so, als wäre innen was mit rausgerutscht.
Schau mal, ob du einen kleinen Stift oder ein Ventilteil hast → die Feder kommt dahinter (Richtung Gehäuse). Wichtig ist, dass das alles sauber geführt ist und nicht verkantet.
Explosionszeichnungen für den 695 sind leider schwer zu finden. Im Zweifel lohnt sich fast eher eine neue Pistole, bevor man ewig fummelt.
Wenn du ein Foto von den Teilen hast, stell’s mal rein – dann kann man genauer sagen, wie’s zusammengehört.
Viel Erfolg.