Honda ADV 350

Honda verlegt Teile der Produktion nach Europa­

Die Covid-Pandemie und der Krieg in der Ukraine sorgen weltweit für Störungen in den Lieferketten, so auch bei Honda. Deshalb hat der Motorenhersteller Teile der Produktion aus den USA in das Honda-Werk in Frankreich nach Orléans verlagert.

Steigende Nachfrage der Power Products

Wie viele andere Unternehmen hat der Motorenhersteller mit Lieferengpässen bei Vorprodukten, Personalausfällen in der Produktion und mit massiven logistischen Störungen zu kämpfen. Das liegt zum einen daran, dass nicht genügend Schiffe und Container für den Transport fertiger Produkte zur Verfügung stehen.

Im Geschäftsbereich Power Products konnte Honda daher 2022 die stark gestiegene Nachfrage von Handel und Endverbrauchern nicht vollständig befriedigen. Das galt insbesondere bei Stromerzeugern, aber auch bei Gartengeräten. Die Verzögerungen addieren sich bei der Produktion aus Übersee auf mehrere Monate. Auch im eigenen Online-Shop der Marke sind viele Motorgeräte aktuell vergriffen.

Verlegung ins Honda-Werk in Frankreich

Honda fertigt seit September 2022 nun auch Benzin-Rasenmähermodelle der populären Baureihen HRN 536 und HRX 537 im Honda-Werk in Frankreich an. Eine Verlegung weiterer Produktlinien wird derzeit geprüft.

Benzinrasenmaeher von Honda

Die Benzinrasenmäher der Baureihen HRN 536 und HRX 537 fertigt Honda jetzt in Frankreich an.

Von der Verlagerung der Produktion nach Europa verspricht sich das Unternehmen:

  • eine verbesserte Lieferfähigkeit durch stabilere Lieferketten,
  • eine schnellere Warenverfügbarkeit
  • und vor allem kürzere Transportwege.

Der Transport innerhalb Europas erfolgt künftig per Lkw statt per Schiff. Damit verlagert sich das große Transportvolumen dieser Fertigprodukte vom Schiffs- auf den Lkw-Verkehr und erlaubt so auch eine höhere Flexibilität und kürzere Reaktionszeiten.

Honda hat seine Handelspartner, Ende September entsprechend informiert.

Quelle: Honda

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