Wie lässt sich eine Photovoltaikanlage finanzieren und was ist bei der Planung und Installation zu beachten? Wir fassen die wichtigsten Punkte zusammen.
Viele Eigenheimbesitzer wollen die Energiewende auch bei sich zu Hause. Anfang 2022 waren bereits 2,2 Millionen Photovoltaikanlagen in Deutschland installiert.
- 𝗩𝗘𝗥𝗞𝗔𝗨𝗙 𝗡𝗨𝗥 𝗔𝗡 𝗣𝗥𝗜𝗩𝗔𝗧𝗣𝗘𝗥𝗦𝗢𝗡𝗘𝗡 𝗚𝗘𝗠𝗔̈𝗦𝗦 §𝟭𝟮 𝗔𝗕𝗦. 𝟯 𝗨𝘀𝘁𝗚. - Balkonkraftwerk 600W - zwei Glas-Glas Solar Module mit einer Modulleistung von insgesamt 850Wp (2x425Wp), APSystems Wechselrichter Leistung von 600W erweiterbar auf 800W + 10m Anschlusskabel
- Die premium Module bieten einen hohen Ertrag auch bei Bewölkung und im Winter dank N-TOPCon Technologie und eine beidseitige Aufnahme (Bifazial) von Sonnenlicht
- HOHE QUALITÄT - Die Glas-Glas Module halten Witterungsumständen länger stand als vergleichbare Glas-Folie Module und können von der Rückseite zusätzlich bis zu 30% Mehrertrag liefern.
- Dank den zwei Eingangskanälen mit unabhängigem MPP-Tracker des Wechselrichters wird die bestmögliche Leistung für jedes Modul separat ermittelt. Dies garantiert einen optimalen Ertrag bei allen Wetterlagen oder Verschattung
- Smarte Überwachung: Dank der WiFi-Kommunikation oder der direkten Bluetooth Verbindung des Wechselrichters und der EasyPower APP ist eine Smartüberwachung und Aufzeichnung der Anlage möglich. Damit behalten Sie Ihre Anlage im Überblick. Einfache Montage: Inkl. 10m Anschlusskabel mit Schutzkontaktstecker für das einfache einspeisen des Solarstrom direkt in das Hausnetz.
Für Privathaushalte hat eine PV-Anlage viele Vorteile:
- Energiekosten senken: Indem Sie Ihre eigene Energie erzeugen, können Sie Ihre Stromrechnung erheblich senken. Je nach Größe der Anlage und dem Energieverbrauch können Sie unter Umständen den Großteil Ihres Energiebedarfs decken.
- Unabhängigkeit von Strompreisen: Mit einer PV-Anlage werden Sie unabhängiger von den Schwankungen der Strompreise und haben mehr Kontrolle über Ihre Energiekosten.
- Umweltfreundlich: Solarenergie ist eine saubere, erneuerbare Energiequelle. Durch die Nutzung von Solarenergie reduzieren Sie Ihren ökologischen Fußabdruck und tragen zur Reduzierung von Treibhausgasemissionen bei.
- Einspeisevergütung: In vielen Ländern gibt es Förderprogramme, die es Ihnen ermöglichen, überschüssigen Strom, den Sie nicht verbrauchen, ins Netz einzuspeisen und dafür eine Vergütung zu erhalten.
- Wertsteigerung des Hauses: Eine PV-Anlage kann den Wert Ihres Hauses steigern, da viele Käufer bereit sind, mehr für ein Haus mit einer solchen Anlage zu zahlen, insbesondere wenn sie über die Jahre hinweg zu Einsparungen bei den Energiekosten führt.
- Netzunabhängigkeit (in Kombination mit Speicherlösungen): Wenn Sie Ihre PV-Anlage mit einem Energiespeicher kombinieren, können Sie auch dann Strom nutzen, wenn die Sonne nicht scheint. In einigen Fällen können Sie so auch bei Stromausfällen weiterhin mit Energie versorgt werden.
- Technologie- und Innovationsförderung: Indem Sie in eine PV-Anlage investieren, tragen Sie dazu bei, den Markt für erneuerbare Energien zu fördern. Dies kann wiederum zur Entwicklung neuer Technologien und Innovationen in diesem Bereich führen.
- Lokale Wirtschaft unterstützen: Der Kauf und die Installation einer PV-Anlage können oft lokale Unternehmen unterstützen, was wiederum die lokale Wirtschaft stärkt.
PV-Anlage: Einspeisen oder selbst nutzen?
Wer eine Photovoltaikanlage plant, sollte sich darüber im Klaren sein, welches Ziel er mit dem eigenen Solarstrom verfolgt. Grundsätzlich gibt es mehrere Möglichkeiten:
- Solarstromanlage mit Volleinspeisung: Bei der Volleinspeisung wird der gesamte erzeugte Strom in das öffentliche Netz eingespeist. Der Netzbetreiber zahlt dafür eine Vergütung pro Kilowattstunde, je nach Größe der Anlage zwischen 10,9 und 13 Cent pro Kilowattstunde (kWh).
- Modell Überschusseinspeisung: Ein möglichst großer Teil des Solarstroms wird selbst verbraucht. Der überschüssige Strom wird ins Netz eingespeist. Die Einspeisevergütung liegt hier zwischen 7,1 und 8,2 Cent pro eingespeister kWh.
- Solaranlage plus Batteriespeicher: Wer möglichst energieautark leben möchte, für den ist ein Stromspeicher Teil der Lösung. Mit Batteriespeichern kann überschüssiger Solarstrom gespeichert und zu einem späteren Zeitpunkt verbraucht werden. So lässt sich ein Autarkiegrad von 60 bis 70 Prozent erreichen.
Der Haken: die Kosten. „Pro Kilowattstunde Speicherkapazität muss je nach System und Funktionsumfang mit Kosten zwischen 800 und 2.400 Euro gerechnet werden. Für Haushalte mit hohem Stromverbrauch kann sich das trotzdem lohnen. Wichtig: Die Größe sollte möglichst genau auf den persönlichen Verbrauch abgestimmt sein. Als Richtwert empfiehlt sich 1 kWh Speicherkapazität pro 1.000 kWh Jahresstromverbrauch“, so Billmann.
Finanzierung: Eigenkapital, Förderung oder Modernisierungskredit
Die meisten Hausbesitzer können eine Photovoltaikanlage nicht vollständig aus eigenen Mitteln finanzieren. Eine vierköpfige Familie in einem Einfamilienhaus muss im Schnitt mit Kosten von 10.000 Euro rechnen. Die KfW unterstützt die Anschaffung von Photovoltaikanlagen für Dächer, Fassaden oder Freiflächen sowie von Batteriespeichern mit einem zinsgünstigen Darlehen: dem Förderkredit Erneuerbare Energien – Standard (270). Gefördert werden bis zu 100 Prozent der Investitionskosten. „Zu beachten ist allerdings, dass der Förderantrag unbedingt vor dem Kauf der Anlage gestellt werden muss“, betont Billmann. Wem das nicht reicht, für den ist der Modernisierungskredit von Schwäbisch Hall eine weitere Möglichkeit. Bis zu einer Finanzierungssumme von 50.000 Euro ist er auch ohne Grundschuldeintragung möglich. Das spart Kosten für den Grundbucheintrag.
Bauliche Voraussetzungen: Sonneneinstrahlung und Himmelsrichtung
Nicht nur der finanzielle Rahmen sollte im Vorfeld abgesteckt werden. Auch bestimmte bauliche Voraussetzungen müssen erfüllt sein. Hier spielt zum Beispiel die Sonneneinstrahlung eine wichtige Rolle: Ist die Sonneneinstrahlung hoch genug oder sorgen hohe Bäume oder Gebäude in der Nachbarschaft für Schatten? Im Idealfall ist die Dachfläche schattenfrei, hat eine stabile Dacheindeckung, ist nach Süden ausgerichtet und hat eine Neigung von 30 bis 45 Grad. Doch der Experte relativiert: „Obwohl die Erträge geringer sind als auf Süddächern, sind Anlagen auf Ost- und Westdächern sinnvoll: Die Stromerzeugung verteilt sich gleichmäßiger über den Tag, so dass mehr Strom selbst genutzt werden kann.
Gesetzliche Anforderungen: Anmeldung und Steuern
Wer seine eigenen vier Wände mit einer Photovoltaikanlage ausstattet, muss bestimmte Pflichten erfüllen. Die Anmeldung beim Stromnetzbetreiber erfolgt durch den Installateur. Der Netzbetreiber nimmt den überschüssigen Strom ab und vergütet die Einspeisung nach den Sätzen des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG).
Darüber hinaus muss die Photovoltaikanlage und – falls vorhanden – der Batteriespeicher im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur registriert werden. Meldepflichtig sind
- Inbetriebnahme,
- Stilllegung,
- technische Änderungen und auch ein
- Betreiberwechsel.
Eine Gewerbeanmeldung ist nicht mehr erforderlich. Auch die steuerliche Behandlung von Anlagen, die Investoren ab 2023 installieren, ist nun einfacher: Sie müssen Anlagen auf Wohngebäuden bis 30 kWp bei der Einkommensteuer nicht mehr berücksichtigen. Außerdem entfällt die Mehrwertsteuer.
Strompreisentwicklung 2013 bis 2023
Lohnt sich eine Photovoltaikanlage
Beispiel: Photovoltaikanlage ohne Speicher
Beispiel 1 | Beispiel 2 | |
Leistung | 4 kWp | 10 kWp |
Kosten PV-Anlage | 5.820 € | 13.400 € |
Betriebskosten pro Jahr | 150 Euro | 347 |
Kosten Förderkredit pro Jahr (KfW 270) | 320 € | 740 € |
Einsparung & Erlöse durch Netzeinspeisung | 761 | 1330 |
Amortisationszeit | ca. 7,5 Jahre | ca. 10 Jahre |
Überschuss nach 20 Jahren | 5.820 € | 4.880 € |
Stromverbrauch | 4.500 kWh | 4.500 kWh |
Eigenverbrauchsanteil* | 0,32 | 0,16 |
Autarkiegrad* | 0,29 | 0,37 |
Beispiel: Photovoltaikanlage mit Speicher
Beispiel 1 | Beispiel 2 | |
Leistung PV-Anlage | 4 kWp | 10 kWp |
Speicherkapazität | 5 kW | 10 kW |
Investition insgesamt | 11.800 € | 25.400 € |
Kosten PV-Anlage | 5.800 € | 13.400 € |
Kosten Speicher | 6.000 € | 12.000 € |
Betriebskosten pro Jahr | 420 € | 887 € |
Amortisationszeit | ca. 10 Jahre | – *** |
Überschuss nach 20 Jahren | 2.340 € | -4.780 €*** |
Stromverbrauch | 4.500 kWh | 4.500 kWh |
Eigenverbrauchsanteil* | 0,63 | 0,37 |
Autarkiegrad* | 0,56 | 0,79 |
* Soviel Prozent des Stroms Ihrer Photovoltaikanlage nutzen Sie selbst. Den Rest speisen Sie ein.
** Soviel Prozent Ihres Strombedarfs decken Sie mit eigenem Solarstrom. Den Rest beziehen Sie vom Stromanbieter.
*** Die Kosten für die PV-Anlage sind nach 20 Jahren höher als Einsparungen und Erlöse. Trotzdem hat diese Variante einen Vorteil: Sie garantiert eine höhere Unabhängigkeit vom Versorger.
Wie hoch sind die Betriebskosten einer Photovoltaikanlage
Die Sonne schickt zwar keine Rechnung, aber auch Photovoltaikanlagen haben Betriebskosten: Wartung, Versicherung und gegebenenfalls Reinigung:
- Die Inspektion einer durchschnittlichen Photovoltaikanlage kostet zwischen 200 und 300 Euro und muss mindestens alle vier Jahre durchgeführt werden. Es ist sinnvoll, wenn sich Nachbarn diesbezüglich absprechen.
- Die Versicherung einer Photovoltaikanlage kostet oft weniger als 100 Euro pro Jahr. Versichert sind in der Regel Schäden durch Sturm, Feuer, Hagel, Blitzschlag und Marderbiss.
- Eine professionelle Reinigung kann etwa 50 Euro pro Jahr kosten. Vieles davon können PV-Besitzer*innen aber auch selbst übernehmen.
- Zu den Betriebskosten zählt der SolardachCheck auch den vorzeitigen Austausch von Wechselrichter und Speicher, da diese eine Lebensdauer von weniger als 20 Jahren haben.
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Autor: Thomas Billmann, Schwäbisch Hall
Tabellen: Quelle CO2-online.de
Bild von Como una Reina auf Pixabay