Arbeiten im Herbst: Wird die Terrasse vor dem Winter noch einmal gründlich gereinigt, ist sie im Frühjahr schneller wieder sauber.

Hochdruckreiniger winterfest machen

Die Tage werden kürzer und die Nächte spürbar kälter. Flammen im Kamin statt Sonne auf der Terrasse heißt es nun für gemütliche Stunden. Doch bevor es richtig Winter wird, gibt es rund ums Haus und im Garten noch einiges zu tun.

Dazu gehört, den Rasen ein letztes Mal zu mähen und das Laub zusammen zu nehmen. Auch Hecken und Sträucher lassen sich jetzt noch einmal stutzen. Wer Wege, Treppen und Mauern vor dem Winter von Schmutz, Moos und Flechten befreit, bietet neuen Verschmutzungen über die kalte Jahreszeit weniger Angriffsfläche. Auf sauberen Oberflächen setzt sich weniger Schmutz fest, der kommende Frühjahrsputz fällt dann leichter.

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Werkzeuge reinigen und pflegen

Nach der Arbeit, sollten Verwender Werkzeugen wie Schubkarren, Schaufeln, Harken und Rechen ordentlich reinigen. Dabei hilft ein Hoch- oder ein Mitteldruckreiniger. Im Vergleich zum Abspritzen mit dem Gartenschlauch spart das Zeit und reduziert den Wasserverbrauch. Bleiben Erd- und Pflanzenreste länger am Werkzeug haften, ziehen sie Feuchtigkeit an und fördern die Korrosion von Metalloberflächen.

Das Saubermachen dient dem Werterhalt und verlängert die Lebensdauer. Gleiches gilt übrigens ebenso für Rasenmäher, Heckenschere und Co. Das Mähdeck und die Klingen des Rasenmähers sollten Anwender gründlich von festsitzendem Schnittgut befreien. Auch das Messer der Heckenschere benötigt Pflege, damit es im Frühjahr wieder kräftig zupacken kann. Pflanzenreste lassen sich entfernen und die Klingen mit einem Ölfilm vor Rost schützen.

Hochdruckreiniger zum Schutz der Pumpentechnik am besten trocken und frostfrei lagern.

Hochdruckreiniger zum Schutz der Pumpentechnik am besten trocken und frostfrei lagern.

Frostfrei lagern

Elektrische Geräte sollten Verwender über den Winter trocken und frostfrei lagern. Besondere Aufmerksamkeit gilt dabei dem Hochdruckreiniger. Ein ungedämmtes Gartenhaus oder ein Geräteschuppen bieten bei niedrigen Minusgraden keinen zuverlässigen Schutz. Auch hier kann die Temperatur unter den Gefrierpunkt fallen. Dann besteht die Gefahr, dass Restwasser im Hochdruckreiniger gefriert. Das Eis kann Dichtungen und im schlimmsten Fall die Pumpentechnik beschädigen.

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Deshalb eignen sich am besten beheizte Kellerräume oder Garagen, zum lagern der Hochdruckreiniger. Um keine Schäden zu riskieren, müssen Anwender das Restwasser aus dem Hochdruckreiniger ablassen. Dazu lässt sich das Gerät ohne Wasseranschluss und ohne Hochdruckschlauch für rund 30 Sekunden in Betrieb nehmen, bis kein Wasser mehr austritt. Bei dieser Gelegenheit lässt sich gleich der Filter des Gerätes säubern. Zudem gilt es, die Schläuche komplett zu leeren, abzutrocknen und anschließend aufzurollen, ohne dass dabei Knicke entstehen.

Größere Modelle können Verwender in trockenen, idealerweise beheizten Kellerräumen abstellen.

Größere Modelle können Verwender in trockenen, idealerweise beheizten Kellerräumen abstellen.

Ist das Gerät mit einem Reinigungsmitteltank ausgerüstet, sollten Anwender auch diese vor der Einlagerung ausspülen und entleeren. Dazu den Tank einfach mit etwas Frischwasser befüllen und das Gerät im Reinigungsmodus kurz einschalten. Dadurch wird das Wasser auch aus dem Tank befördert. So vorbereitet, übersteht der Hochdruckreiniger sicher die kalte Jahreszeit und ist zum Frühjahrsputz sofort wieder startklar.

Quelle: Kärcher

 

Hier zu: Hochdruckreiniger im Test

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