MultiMaster

Interview mit Requisitenbauer und Möbeldesigner

Seit 18 Jahren ist Josche Frankenberger als Requisitenbauer und Möbeldesigner selbstständig, fast genauso lange arbeitet er mit dem MultiMaster von Fein. Die neuen oszillierenden Fein Elektrowerkzeuge mit Starlock-Werkzeugaufnahme sind seit einigen Monaten auf dem Markt. Josche Frankenberger spricht über seine spannende Geschichte, eine erfolgreiche Geschäftsidee und seine Erfahrungen mit dem MultiMaster.

Begonnen hat Josche Frankenberger seine berufliche Karriere mit einer Ausbildung als Feinmechaniker und Rahmenbauer. Zum Requisiten- und Möbelbau kam er über seine Tätigkeit als Fotoassistent. Gute Hintergründe waren gefragt – und von dort ging es dann unaufhaltsam über Kulissen- und Innenausbau zum Messebau. Seit Anfang 2016 baut er sich ein zweites Standbein auf. In der Schaffhauser Säge, bei Grafenhausen im Schwarzwald, bietet Frankenberger Workshops an, in denen er Interessierte dabei anleitet, ihr eigenes Möbelstück selbst zu bauen oder zu restaurieren. Fein hat sich mit ihm unterhalten.

Fein: Sie entwerfen eigene Möbel, wie sind Sie dazu gekommen?

Frankenberger: Dass ich Möbel selbst baue, hatte am Anfang ganz praktische Gründe.  Die Möbel, die mir gefallen haben, konnte ich mir nicht leisten und das, was bezahlbar war, hat mir nicht gefallen. Deshalb habe ich angefangen, eigene Möbel zu entwerfen und baute Tische, Betten, Bänke, Schränke und Regalsysteme. Ich möchte Gegenstände schaffen, die persönlich sind und mit denen sich Menschen gerne umgeben. Sie begleiten ihre Besitzer über viele Jahre – sie schlafen jede Nacht in ihrem Bett oder sitzen jeden Tag auf ihrem Stuhl. Ich möchte eine Beziehung aufbauen zu den Dingen, die ich schaffe. Egal ob das eine kurzzeitige Kulisse ist oder ein Möbelstück.

In der Schaffhauser Säge bieten Sie Seminare rund um Möbelbau und -gestaltung an. Was hat Sie auf diese Idee gebracht?

Die Schaffhauser Säge ist ein echtes Herzensprojekt für mich. In den Workshops möchte ich meine Leidenschaft für die Arbeit mit Holz und die Faszination, die von dem lebendigsten aller Werkstoffe ausgeht, weitergeben. Ich habe lange nach der passenden Location gesucht. Es sollte ein ganz besonderer Ort sein, der für mich und die Teilnehmer auch ein Ruhepol, ein Ort der Erholung ist. Losgelöst vom Großstadttrubel. Angekommen bin ich schließlich im Schwarzwald. Die Schaffhauser Säge in Grafenhausen liegt ganz idyllisch mitten im Wald, umgeben von vielen Bäumen; dem Material, mit dem wir hier arbeiten. An sechs professionell ausgestatteten Arbeitsplätzen können Workshop-Teilnehmer, die davor meist kaum mit Holzbearbeitung zu tun hatten, innerhalb weniger Tage ein individuelles Möbelstück anfertigen.

Was sind die Schwerpunkte Ihrer Workshops?

Schwerpunkt ist die Herstellung individueller Möbel. Ich entwerfe verschiedene Möbelstücke und baue jeweils einen Prototyp. Ein Teilnehmer sucht sich beispielsweise einen Tisch aus und baut ihn unter meiner Anleitung genau so, wie er zu ihm passt. Aus dem Holz – Eiche, Bambus, Birke – und in der Größe, die er sich wünscht. In einem anderen Workshop helfe ich den Teilnehmern dabei, alte Möbelstücke zu restaurieren. Sie bringen einen Schrank vom Flohmarkt oder von der Oma mit und wir schauen gemeinsam, welche Teile ausgetauscht werden müssen und wie wir die alten Oberflächen aufarbeiten.

Was ist Ihnen bei Ihrer Arbeit besonders wichtig?

Seit meinem 18. Lebensjahr arbeite ich als freischaffender Künstler. An dem was ich tue, mag ich besonders die Flexibilität und die Abwechslung. Ich kann ganz unterschiedliche Projekte umsetzen und gemeinsam mit anderen Menschen etwas sehr Persönliches schaffen, das sie lange begleitet. Handwerk ist für mich die Kombination aus Hirn und Händen, um das optimale Produkt zu schaffen. Ich habe einen sehr hohen Anspruch an Dinge, mit denen ich arbeite. Aber das gilt ebenso umgekehrt. Ich stelle auch an mich selbst, an meine Arbeit und an das, was ich herstelle, sehr hohe Ansprüche in Sachen Qualität. Ich möchte, dass alles in sich stimmig ist, denn nur so haben die Dinge, die ich produziere und mit denen ich arbeite, einen langen Lebenszyklus. Und das ist für mich das höchste Qualitätsmerkmal.

Was verbindet Sie mit dem Hersteller Fein?

Als Handwerker kenne und schätze ich Fein schon lange. Ich habe mit der Marke seit Jahrzehnten gute Erfahrungen gemacht und bin ihr seit meinem ersten Akku-Schrauber treu geblieben. Unter Kollegen gilt die Marke sogar oftmals als Status-Symbol, schließlich hat Fein nicht nur das oszillierende Elektrowerkzeug, sondern auch die erste elektrische Bohrmaschine erfunden. Für mich steht Fein für Langlebigkeit. Mein erster MultiMaster ist schon fast 15 Jahre alt und noch immer regelmäßig im Einsatz. Die Maschinen sind sehr gut verarbeitet und bewähren sich auch im Dauereinsatz. Seit rund acht Jahren arbeite ich nicht nur mit Fein Elektrowerkzeugen, sondern auch für Fein – als selbstständiger Kulissen- und Messebauer. Deshalb stehe ich als Anwendungsexperte für oszillierende Elektrowerkzeuge in regelmäßigem Austausch mit dem Hersteller. Das finde ich ganz besonders spannend. Natürlich verbindet mich mit Fein auch die Herkunft. Für mich als Stuttgarter ist Fein typische Qualität aus dem schwäbischen „Ländle“. Fein hat es trotz des weltweiten Erfolgs geschafft, die Bodenständigkeit und die Nähe zu den Menschen, die mit den Maschinen arbeiten, zu erhalten. Wenn ich Fein mit drei Worten beschreiben sollte, wären das: Langlebigkeit, Qualität und Tradition.

Mit welchem Elektrowerkzeug arbeiten Sie am häufigsten?

Neben dem klassischen Akku-Schrauber ist der MultiMaster das Elektrowerkzeug, das bei mir die meiste Verwendung findet. Er kommt täglich zum Einsatz, weil er so vielseitig ist. Typischerweise nutze ich ihn zum Schleifen und Sägen. Selbst ganz kleine Ausschnitte oder Arbeiten an engen Stellen oder in Ecken sind damit kein Problem. Weil das Zubehör nur in einem kleinen Winkel schwingt, lässt sich damit sehr präzise und sicher arbeiten.

Als Fein Experte konnten Sie den neuen MultiMaster ausgiebig testen. Was sind Ihre Erfahrungen?

Wenn an einem schon ziemlich perfekten System etwas geändert wird, kann man als langjähriger Nutzer schon mal ein bisschen zweifeln. Aber Zweifel sind hier völlig unbegründet. Der neue MultiMaster liegt wie sein Vorgänger sehr gut in der Hand. Mich hat die neue Starlock-Werkzeugaufnahme völlig überzeugt. Sie verbindet Maschine und Zubehör formschlüssig, das sorgt für eine maximale Kraftübertragung. Der Werkzeugwechsel geht zudem extrem schnell. Er ist in weniger als drei Sekunden erledigt. Ich halte das System von Fein, also die neuen Maschinen und das neue Zubehör, für sehr innovativ. Das ist eine ausgereifte Neuerung, die Handwerkern einen Mehrwert bringt. Man kommt spürbar schneller voran und kann noch präziser arbeiten. Besonders die Vibrationsentkopplung bewährt sich bei längerem Arbeiten. Workshop-Teilnehmer, die zum ersten Mal mit einem MultiMaster arbeiten, sind immer ganz besonders davon fasziniert, dass das Gerät nicht nur gut schleifen kann, sondern auch eine hervorragende Säge ist, zum Beispiel, wenn sie in Türen die Aussparungen für die Schlüssellöcher setzen oder Holz kürzen. Viele Workshop-Teilnehmer gehen nach Hause und kaufen sich erst einmal einen MultiMaster, weil sie so begeistert sind.
Weitere Informationen zu Josche Frankenberger, den Fein Oszillierern mit Starlock-Werkzeugaufnahme sowie dem original Fein Zubehör unter: http://www.fein.com/original

Quelle: Fein

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